<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260</id><updated>2011-10-12T00:27:02.232+02:00</updated><title type='text'>LORDLEVI</title><subtitle type='html'>&lt;a href="http://www.lordlevi.blogspot.com/"&gt;&lt;img width="670" height="150" title="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/983/656/1600/lord%282%29.jpg" alt="header" /&gt;&lt;/a&gt;</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>45</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-116672409904543076</id><published>2006-12-21T18:58:00.000+01:00</published><updated>2006-12-22T09:31:52.673+01:00</updated><title type='text'>Sightseeing Teil I</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Seit geraumer Zeit lebe ich nun schon in Luzern – der schönsten Stadt der Schweiz – so zumindest verspricht es die Eigenwerbung. Das lässt sich auch damit belegen, dass JEDE andere Stadt der Welt, Partnerstadt von Luzern werden will. Doch in den erlesenen Kreis findet nicht Hinz und Kunz einlass. Die vollständige Liste der illustren Freunde findet sich &lt;a href="http://www.stadtluzern.ch/default.aspx?pageid=1881"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wie das Sprichwort so schön besagt, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht, oder anders formuliert, Luzern ist so dermassen schön, dass LordLevi dies gar nicht erkannt hat. Dem soll Abhilfe geschaffen werden! Was böte sich da besser an, als sämtliche touristischen Attraktionen die für harte Währung zu bestaunen sind, abzulaufen. Richtig gelesen. Denn Sightseeing bedeutet, zu Fuss(Luzern ist zwar die schönste Stadt der Schweiz, aber leider doch ziemlich klein, weshalb es auch nicht so was wie eine richtige Sightseeing Tour mit einem vollwertigen Fahrzeug gibt (vollwertig deshalb, weil Luzern nur über diese kleine Dampflockzug-Attrappe verfügt, die mit den Schoko-verschmierten-Rolex-Touris vom Schweizerhof einmal über die Seebrücke und zurück fährt)) einen Umkreis von knapp zwei Kilometern erkunden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Secher ned!“ hör ich schon die waschechten Loooozerner monieren. Doch leider ist auch dies &lt;a href="http://www.luzern.org/de/navpage_list-ExcursionsLU-SightseeingLU.html"&gt;belegbar&lt;/a&gt;(Kapellbrücke aka Chapelbridge, Wasserturm und Jesuitenkirche(3 der Top 4 Sightseeing Empfehlungen) liegen gerade mal 200 Meter auseinander)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Doch darum geht’s mir eigentlich ja gar nicht. Die Stadt ist schön und LordLevi ein Teil davon. LordLevi will die Schönheit der Stadt erleben! Vorbei die Zeiten als er achtlos umher gehastet ist, die Hände in den Taschen den Blick gesenkt, um möglichst nicht von Kamerabehängten Amerikanern nach der „famous bridge“ gefragt zu werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Touristischer Aktionismus sei von nun an das Credo!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Und so geschah es auch(wobei anzumerken sei, dass die Idee, wie könnte es anders sein für einen alten RAF-Sympathisanten, gemäss dem Primat der Praxis geboren wurde – erst handeln, dann denken), dass LordLevi eines schönen Sonntagnachmittags in liebreizender Begleitung das &lt;a href="http://www.bourbakipanorama.ch/"&gt;Bourbaki Panorama&lt;/a&gt; besuchte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Das Panorama ist in gut 5 Minuten bestaunt, will man nicht der Stimme lauschen, die aus Lautsprechern &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;mit Geschichten von bösen Preussen und tapferen Schweizer Soldaten die Nachbarschaftsliebe zementiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ein Stockwerk tiefer gibt’s noch antiken Firlefanz, wobei das sehenswerteste Objekt(abgesehen von der Spendentafel, auf der namentlich verzeichnet ist, wer welches Stück Panoramabild mit 500.- gesponsert hat und sich somit berechtigter Weise Mezän nennen darf, auch wenn er nur ein Stück Himmel abgekriegt hat, das wahrscheinlich von einem beliebigen Hilfsanstreicher gefertigt wurde und in diesem Kontext das Wort Kunstförderung irgendwie unpässlich erscheint) ein Erste Hilfe Koffer ist, welcher, meine laienhaften Medizinkenntnisse mögen entschuldigt sein, mit Werkzeug aufwartet dessen Gebrauch fortgeschrittene Kenntnisse der Metzgerkunst voraussetzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Das Kassenmädchen welches für die Passierscheine zuständig war, wusste erst nicht was im unteren Stockwerk für eine Kunstausstellung gezeigt wurde, da diese Ausstellungen, offensichtlich und für jedermann sonnenklar, nicht zum Bourbaki Panorama gehören, und erdreistete sich dann auch noch meine Begleitung als „reifer“ zu bezeichnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Die Kosten für diesen touristischen Leckerbissen belaufen sich regulär auf acht Schweizer Franken.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Selbstredend, dass LordLevi – der Student – sich die Ein-Franken-Ermässigung unter den Nagel riss.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-116672409904543076?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/116672409904543076/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=116672409904543076' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/116672409904543076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/116672409904543076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2006/12/sightseeing-teil-i.html' title='Sightseeing Teil I'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-115669771430849954</id><published>2006-08-27T18:48:00.000+02:00</published><updated>2006-08-27T18:56:44.780+02:00</updated><title type='text'>LordLevi und die Rentner</title><content type='html'>&lt;span lang="DE-CH"&gt;Vorweg liebe Leser möchte sich LordLevi entschuldigen(das kommt selten vor , also geniesst es). Entschuldigen dafür, dass er sich längere Zeit nicht mehr gemeldet hat. Die Gründe hierfür sind längst genannt und ausgelustscht – ausserdem braucht man bei dieser Art der Entschuldigung keine verwegenen ‚weshalbs’ und ‚warums’ aus dem Ärmel schütteln, wie wenn man der Freundin erklären müsste, weshalb man SMS mit Titeln wie „Anal pleasure for free“ kriegt.&lt;/span&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Soviel zur obligaten Einleitung, die von unserem Deutsch Dozenten massgebend zur Benotung einer Arbeit beitrug und sich deshalb unwiderruflich auf meinem Festwertspeicher verewigt hat(war das jetzt zu sehr Nerd?)&lt;br /&gt;Wie auch immer….man rufe sich &lt;a href="http://lordlevi.blogspot.com/2006/01/life-redesign-1.html"&gt;Live Redesign (1)&lt;/a&gt;  in den Sinn. LordLevi der grosse Abenteurer und Entdecker machte sich auf, eine WG zu finden um das süsse Leben der Gammelstudenten zu erkunden. Dies gestaltete sich weit schwieriger als angenommen. Aus unerklärlichen Gründen divergierten die Interessen von LordLevi und dem arbeitsscheuhen Studentenpack so sehr auseinander, dass LordLevi froh war, bereits während der Besichtigung zeitlich das Weite segnen zu können.&lt;br /&gt;Der geneigte Leser, wie ich ihn kenne, von Neugier und haltloser Wundernäsigkeit getrieben, lechzt förmlich nach einer anschaulichen Verdeutlichung der obgenannten Problematik.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;LordLevi sass also in der Küche mit drei Mädels, deren WG ein Zimmer(welches ungefähr das Platzangebot eines Fiat Pandas aufwies) zu vergeben hatte. Von den Dreien, war eine ein „Tschääper“, was urnerdeutsch ist für, na ja – Fettsack – und daher eigentlich bereits klar war, dass das Zimmer nicht in Frage kam. Aus reiner Höflichkeit sass LordLevi dann doch noch mit den Mädels zusammen, quatschte ein wenig und heuchelte lebhaftes Interesse an Banalitäten des häuslichen Alltags, als er irgendwie auf Fleisch zu sprechen kam. Das war ein grober Fehler wie plötzlich den düsteren Mienen der Weiber zu entnehmen war. Man offenbarte ihm folgendes:&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Weiber: „Also Fleisch gaht ja gar nöd.“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;LordLevi: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Was?“&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Weiber: „Also mir ässed kei Fleisch“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;LordLevi: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Hmmmm“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Weiber: „Und mir wänd au nid dass öpper Fleisch kocht“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;LordLevi: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Was?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Weiber: „Ja de Gstank vom Fleisch bliebt nacher Tagelang i de Chuchi“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;LordLevi: &lt;span style="font-style: italic;"&gt;„OK, aber im Restaurant dörf dejenigi denn scho Fleisch ässe?“&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Weiber: „Ja scho, aber es wär scho besser wenn nid, wäg de Tier“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Was soll man als Liebhaber grosser Rindsfilets und Lammracks noch dazu sagen? LordLevi hatte es plötzlich ziemlich eilig. Die obgenannte Konversation soll exemplarisch die Weltanschauung der meisten WG’s repräsentieren die LordLevi besichtigt hat. Etwas enttäuscht ob der vielen Widrigkeiten die einem in den Weg gelegt werden hatte er die Angelegenheit wieder begraben. Ein paar Monate später, erneut von unbändigem Drang nach Veränderung geplagt meldete er sich auf ein Inserat von zwei Mädels. Pädagogikstudentinnen aus dem schönen Ländle und übers Wochenende immer bei den Eltern. Zu vergeben waren zwei Zimmer die von LordLevi dann auch genommen wurden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Soweit die Fakten im Abriss. Meine neue Wohnsituation ist zusätzlich noch etwas speziell, da die Mädels jetzt erst mal bis ende Oktober in Kanada weilen und LordLevi also die Bude für sich alleine hat. Genug Zeit, sich mit allen Nachbarn anzulegen und den Hauswart auf die Palme zu bringen. Was Teilweise auch schon erfolgreich realisiert wurde, was aber, wie LordLevi findet, nicht seine Schuld ist.&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Da das Wohnquartier mehrheitlich, ach was heisst mehrheitlich, AUSSCHLIESSLICH, von Rentnern, halb, - dreiviertel, - und ganz Senilen Kukident-Nutzern bevölkert wird, die allesamt von Paranoia und Langeweile dermassen geplagt sind, dass ihnen der arme LordLevi eine willkommene Abwechslung zu BLICK und Glücks Post Kreuzworträtseln bring und sie sich wie Geier auf ihn stürzen, sind wahnwitzige Verhaltensweisen keine Seltenheit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Mein Aussenparkplatz, der mich zwingt meinen Stuttgarter-Stern der Widerwärtigkeit des schweizerischen Wetters auszusetzen, liegt in einer Parallelstrasse. Mal abgesehen davon, dass kein direkter Weg für die 100 Meter vorliegt und LordLevi deshalb immer durch Vorgärten schleichen muss, will er nicht um den ganzen Block marschieren, ist der Parkplatz zirka fünf Meter von den Balkonen der Weisshäupter entfernt, die froh um jede Aufregung, den ganzen Tag hinter Gardinen lungern und beobachten, ob irgend wer zu seinem Auto geht, oder sein Auto abstellt. Ungefähr zwei Wochen nachdem ich Eingezogen bin, komme ich an einem Freitag so gegen 20 Uhr von einer kleinen Segeltour mit meinem Bruder auf dem Zugersee zurück, als auf meinem Parkplatz Numero 9 ein Kleinbus mit Obwaldner Kennzeichen steht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ahaaa denke ich mir, da zieht wohl auch gerade jemand ein/aus und rolle mein Schiff auf das Parkfeld Nummer 8 und schreibe, wie es sich gehört im Rentnerquartier, einen mahnenden Zettel, dass der Minibusfahrer auf meinem Platz steht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich gehe also zum Kleinbus und klemme den Zettel sorgsam unter den Scheibenwischer also mich von hinten jemand ankeift. Ich drehe mich um und sehe ein altes Ehepaar, welches sich eine Hochparterrewohnung zu ihrer Behausung ausgesucht hat. Der Mann sitzt, während die Frau steht, mit beiden Händen aufs Geländer gestützt und meint: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;„De Platz isch Privat!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-style: italic;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„De Bus staht uf mim Parkplatz und drum han ich en ufs achti gstellt“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Aber das gaht nid, de isch reserviert! Sie dörfed det nid parkiere!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-style: italic;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Ja aber wie scho gseit, da staht eine uf mim Parkplatz und irgenwo muess ich mis Auto ja abstelle!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Aber de isch reserviert! Fahred sie ihres Auto weg!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Isch das ihre Parkplatz?!“&lt;/span&gt;, frage ich sichtlich genervt und mit aggressivem Unterton&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Aber de isch reserviert! Sie…“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Isch das ihre verdammti Parkplatz!???!!!“&lt;/span&gt;, unterbreche ich sie.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Nei“, meldet sich ihr Mann, dem das irgendwie peinlich ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-style: italic;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Dänn gahts sie au verdammt nomal nüt ah!!!!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Was hät er gseit?“, fragt die Alte ihren Mann&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Dänn gahts sie au verdammt nomal nüt ah...“, wiederholt ihr Mann meine Worte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich drehe mich weg und sehe noch wie die Alte ihre Arme verschränkt und den Kopf schüttelt, während sie in sich hinein schnaubt, da öffnet sich im ersten Stock ein Fenster.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Sueched sie öpper?“, frag eine Frau.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Da staht eine uf mim Parkplatz, wüssed sie zuefällig wer das isch?“&lt;/span&gt;, frage ich zurück.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Das isch de Ma da obe, ich sägs ihm schnäll“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Das wär lieb“&lt;/span&gt;, sülze ich mit einem Lächeln, während die Alte von vorhin sichtlich beleidigt immer noch den Kopf schüttelt.&lt;br /&gt;Ich warte, als die Eingangstüre aufgeht und ein glatzköpfiger, tätowierter Bodybuilder, ungefähr 30, heraus tritt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Stahn ich uf dim Parkplatz?“, meint er freundlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-style: italic;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Schient so“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Das isch de Parkplatz vo minere Fründin gsi, die hät de kündet voreme Monat und dänn ischer immer leer gsi drum hanen det ane gstellt, mir züglet ebe jetzt zäme und holed ihri sache“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Mir ischs ja eigentlich glich gsi, aber die Alt hät gnervt“&lt;/span&gt;, sage ich zu ihm während ich mit dem Kopf Richtung Hochparterrewohnung zeige.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Der Glatzkopf grinst und sagt in einer Lautstärke, die sogar von tauben Rentnern klar und deutlich vernommen werden kann(die sich übrigens mittlerweile alle auf ihren Balkonen versammelt haben und dem Schauspiel folgen, dass sich ihnen so unverhofft zum Ende der Woche hin noch bietet)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Ja weisch….das sind sowieso alles Arschlöcher da!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;„Ja scho“&lt;/span&gt;, gebe ich ebenso laut zurück.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Vergnügt sehe ich dem Glatzkopf zu wie er seinen Kleinbus umparkiert und stelle mein Schiff auf die Neun. Ich lasse noch etwa drei Minuten den Motor laufen, steige aus, gehe zum Kofferraum, steige wieder ein und nestle noch am Handschuhfach herum, bevor ich die acht Zylinder zum schweigen bringe, gutgelaunt meine Tasche schultere und davon gehe, nicht ohne nochmals jedem Balkon freundlich zu zu lächeln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-115669771430849954?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/115669771430849954/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=115669771430849954' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/115669771430849954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/115669771430849954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2006/08/lordlevi-und-die-rentner.html' title='LordLevi und die Rentner'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-115156668737675690</id><published>2006-06-29T09:37:00.000+02:00</published><updated>2006-06-29T09:38:07.396+02:00</updated><title type='text'>Guten Morgen Hölle</title><content type='html'>Nun hat es auch noch LordLevi geschafft, definitiv von der Bildfläche der Jugendlichkeit verbannt zu werden.&lt;br /&gt;Heute 25, morgen im Grab, dazwischen - nichts, auf was nicht auch verzichtet werden könnte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich erwartet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Impotenz&lt;br /&gt;Inkontinenz&lt;br /&gt;Demenz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Happy älter werding!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-115156668737675690?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/115156668737675690/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=115156668737675690' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/115156668737675690'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/115156668737675690'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2006/06/guten-morgen-hlle.html' title='Guten Morgen Hölle'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-115140445519835098</id><published>2006-06-27T12:31:00.000+02:00</published><updated>2006-06-27T12:34:15.220+02:00</updated><title type='text'>Wie du mir, so ich dir!</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;...so ein Tag, so wunderschön wie heute...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nachdem mir seit Beginn der WM wieder vermehrt offene Feindseeligkeiten seitens des schweizer Volkes entgegen strömen und bei jedem Spiel der Klinsi-Elf für das gegnerische Team Partei ergriffen wird (obwohl doch offensichtlich ist, dass Deutschland Weltmeister wird und die Schweizer, bekanntlich Meinungsfrei, immer dem Favoriten ihre Gunst erweisen), freut es mich ungemein, dass die Versager in rot, deren spielerische Leistung knapp an der Kreisliga vorbeizielte, gesenkten Hauptes die Heimreise antreten dürfen.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die bunten Blätter der Schweiz feiern dennoch die „Leistung“ von Köbi’s Luschen und nehmen sogar noch das Wort „stolz“ in den Mund.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Hallllooooohooooo? Kein Elf-Meter versenkt und noch dazu gegen die Ukraine, die mit Schewtschenko gerade mal über einen passablen Euro-Legionär verfügt?&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Jene Ukraine, die in der Vorrunde von Spanien mit 4:0 degradiert wurde?&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Sicht auf die Dinge ist eben hier wie immer ein wenig anders.&lt;br /&gt;Was bleibt ist die Tatsache, dass sich die Schweiz auf jene Sportarten besinnen sollte, die ihr wirklich liegen: Hornussen und Schwingen.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-115140445519835098?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/115140445519835098/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=115140445519835098' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/115140445519835098'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/115140445519835098'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2006/06/wie-du-mir-so-ich-dir.html' title='Wie du mir, so ich dir!'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-115095484496679316</id><published>2006-06-22T07:32:00.000+02:00</published><updated>2006-06-22T07:40:44.966+02:00</updated><title type='text'>Die Butter</title><content type='html'>Es war an einem schönen Sonntag Morgen, der Frühstückstisch war reichlich gedekt, als sich folgendes Gespräch ereignete:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich hab' es satt!", sagte die Butter, während sie mit den Tränen kämpfte.&lt;br /&gt;"Ach komm schon Kleines, was ist denn los?", fragte die Konfitüre mitfühlend.&lt;br /&gt;"Warum liege ich eigentlich immer unten?"&lt;br /&gt;"Warum, warum, es gibt Dinge die sind wie sie sind!", meinte die Konfitüre etwas schnippisch.&lt;br /&gt;"Nein! Das mein ich nicht! Wieso werde ich prostituiert?"&lt;br /&gt;"Öhhhm...was?"&lt;br /&gt;"Warum darf sich jeder dahergelaufene Lioner und noch so schäbige Camembert auf mich drauf legen, einfach so mir nichts dir nichts habe ich mich mit dem Honig zu vereinen. Mal eben kurz ein Tète-â-Tète mit der Paprikasalami! Die ganze..."&lt;br /&gt;"...Naja, also..ähhm..", stammelte die Konfitüre.&lt;br /&gt;"...also da biste sprachlos, hä! Aber was kann man von einem Waldbeer-Mix auch anderes erwarten!&lt;br /&gt;Ich bleib' dabei! Meine Lage ist höchst bedenklich. Aber da wird sich noch einiges ändern! Da kannste Gift drauf nehmen! Ich kann die Schlagzeile schon sehen: 'Butter schlägt zurück!'. Da kriegt ihr noch alle euer Fett weg, ohooo und wie ich euch..."&lt;br /&gt;"...was bitte schön willst du dagegen tun?", unterbricht der Walbeer-Mix, "es geht nun mal nicht anders rum. Deine Konstitution eignet sich am Besten um die Brotoberfläche zu verschliessen und uns anderen, wesentlichen Bestandteilen eines gelungenen Frühstücks, den Weg zu ebnen!"&lt;br /&gt;"...W E S E N T L I C H...ich glaub jetzt hackt's...", tobte die Butter und wurde Handgreiflich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genüsslich verfolgte ich die Auseinandersetzung und beschloss dem Trauerspiel entgegen zu wirken.&lt;br /&gt;Ich nahm ein Brötchen, durchbohrte mit meinem Messer die Butter und keilte ein ordentliches Stück heraus.&lt;br /&gt;Nachdem ich die Buttter gleichmässig (jeder Gipser würde Blass vor neid) verteilt hatte, stellte sich für mich die Frage, soll ich mich dem Vorwurf der Förderung zur Prostitution schuldig bekennen und der Butter Ihren Soloauftritt gewähren?&lt;br /&gt;...Selbstverständlich nicht. Daher Griff ich auch als erstes zum Waldbeer-Mix, dann zur Paprikasalami und schliesslich noch ein Stück französischer Weichkäse oben drauf...wohl bekomms.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-115095484496679316?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/115095484496679316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=115095484496679316' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/115095484496679316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/115095484496679316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2006/06/die-butter.html' title='Die Butter'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-115088324243762666</id><published>2006-06-21T11:45:00.000+02:00</published><updated>2006-06-21T11:50:48.566+02:00</updated><title type='text'>Vote for the crazy haircut...</title><content type='html'>&lt;a href="%3Ca" 2f662="" style="text-decoration: underline;" target="top"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.25peeps.com/r/662"&gt;25peeps.com&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-115088324243762666?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/115088324243762666/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=115088324243762666' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/115088324243762666'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/115088324243762666'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2006/06/vote-for-crazy-haircut.html' title='Vote for the crazy haircut...'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-114910958241272967</id><published>2006-05-31T23:05:00.000+02:00</published><updated>2006-05-31T23:06:22.450+02:00</updated><title type='text'>Abends um 11</title><content type='html'>Geneigter Leser&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lang ist's her, seit ich mich das letzte Mal um Dich gekümmert habe. Das hat auch seine Gründe, naja&lt;br /&gt;wir wollens mal nicht übertreiben, der eigentliche Hauptgrund ist der, dass ich nach wie vor jeden beschissenen Tag mit Arbeit zugekackt werde! Da bleibt nicht mehr viel frische Luft um die Gedanken schweifen zu lassen.&lt;br /&gt;Das soll sich aber ändern - nur zu, liebe Leut' - gebet mir Arbeit!&lt;br /&gt;Ganz egal was. LordLevi ist sich ja für &lt;span style="font-style: italic; font-weight: bold;"&gt;nichts &lt;/span&gt;zu schade. Ob nun irgendwas mit viel Freizeit und wenig Verantwortung, oder mit wenig Arbeitspensum und viel Moneten spielt eigentlich keine Rolle. Hauptsache ich kann mit spätestens 30 einen Neunelfer fahren und meinen jetztigen Arbeitgeber aufkaufen, damit ich zuerst mal alle entlasse - bis auf EINEN - und die Büroräumlichkeiten fortan als mein persönliches Scheisshaus nutzen kann.&lt;br /&gt;Soooooooo, genug der Quängeleien. Ich geh' jetzt in meinen wohlverdienten Feierabend!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-114910958241272967?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/114910958241272967/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=114910958241272967' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/114910958241272967'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/114910958241272967'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2006/05/abends-um-11.html' title='Abends um 11'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-114460045004476409</id><published>2006-04-09T18:31:00.000+02:00</published><updated>2006-04-09T18:42:57.483+02:00</updated><title type='text'>Über die Vergänglichkeit</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Dann und wann verschlägt es mich an Orte, die ich für gewöhnlich nicht aufsuche. Nicht weil ich mir zu schade dafür wäre(schliesslich ist LordLevi für jede Umgebung eine Bereicherung) sondern weil meine Interessen grösstenteils anderweitig gestreut sind.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;So kam es, dass ich auf Grund von Verkettungen des Lebens im I45 im Zug landete. Was mir vorgängig nicht bekannt war, ist die Tatsache, dass das Durchschnittsalter ein gutes Stück unter der magischen 20 lag. Nun, der geneigte Leser darf es wissen, LordLevi wird bald ein viertel Jahrhundert hinter sich haben – und das, Freunde des guten Geschmacks – ist nicht schön! &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Mir fallen da gerade n+1 Dinge ein, die ich lieber täte, als 25 werden. Aber ich schweife ab.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Was mich beschäftigt ist nicht die Zahl an sich, sondern dieses Gefühl der Vergänglichkeit. In oben benannter Lokalität, tummeln sich also junge Menschen, die nur so strotzen vor sorgloser Lebensfreude und ausgelassener Vitalität. Die Jungs(die in der Unterzahl sind! Wo zur Hölle hab ich so etwas das letzte Mal erlebt?) trinken vorwiegend Dosenbier, sind schlecht gekleidet, tanzen wie wild gewordene Berserker, hängen sich betrunken in den Armen, und diskutieren Rockbands die „voll anti“ sind.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Mädels sind erstaunlich selbstbewusst, sehen einem direkt in die Augen, haben beim Griff in den Kleiderschank wesentlich mehr Glück als die Jungs und tanzen den klassischen ich-bin-ein-Huhn-Tanz, der in der Alternativszene äusserst beliebt scheint.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Na jedenfalls steh ich also da, höre mir das Konzert an und sehe den jungen Menschen zu, wie sie, ganz in ihrem Element, frei von Zwängen und Verpflichtungen den Augenblick geniessen. Sich treiben lassen und der Unbekümmertheit hingeben.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das stimmt mich nachdenklich und ich versuche mich zu erinnern.&lt;br /&gt;Versuche nachzuvollziehen, wie es war, damals als Teeny. Doch es fällt mir schwer. Ich kann mich nicht mehr an die Stimmung erinnern. Mein Gedächtnis projiziert Bilder von Situationen, deren Intensität ich nicht ergründen kann. War ich ausgelassen? Fröhlich? Wild? Befreit? Ich kann es nicht sagen. Schwermut überfällt mich und ein dumpfer Schleier heftet sich wie ein Schatten an den weiteren Verlauf des Abends.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;Vielleicht bin ich auch nur Betrunken und einer jener so raren Sentimentalitätsmomente hat mich ergriffen. Kann es wirklich sein, dass man sich nur ein paar Jahre unterscheidet und doch in völlig verschiedenen Welten lebt?&lt;br /&gt;Etwas teilnahmslos stehe ich an der Bar, quatsche mit ein paar alten Bekannten und frage mich ernsthaft ob ich meine Jungend versäumt habe. Habe ich wirklich die Narrenfreiheit der Pubertät ausgekostet? Vermutlich hab ich das. Ich bin mir sogar ziemlich sicher. Und dennoch hinterlässt das irgendwie einen schalen Nachgeschmack.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Party ist vorbei alter Junge!&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;Bevor ich völlig einknicke erinnere ich mich an meinen treuen Kumpel Platon, der Heraklits Flusslehre zusammenzufassen versuchte: „panta rhei! Alles fliesst und nichts bleibt; es gibt kein eigentliches Sein, sondern nur ein ewiges Werden und Wandeln.“ &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-114460045004476409?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/114460045004476409/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=114460045004476409' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/114460045004476409'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/114460045004476409'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2006/04/ber-die-vergnglichkeit.html' title='Über die Vergänglichkeit'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-114382075648154416</id><published>2006-03-31T17:57:00.000+02:00</published><updated>2006-04-03T14:31:41.516+02:00</updated><title type='text'>Ich hasse...</title><content type='html'>...meinen Job!&lt;br /&gt;...die IT-Branche!&lt;br /&gt;...schlechtes Essen!&lt;br /&gt;...meine Arbeitskollegen!&lt;br /&gt;...unrasierte Mädchenbeine!&lt;br /&gt;...das Wetter in der Schweiz!&lt;br /&gt;...schreiende Kinder!&lt;br /&gt;...eins über Par!&lt;br /&gt;...walliserdiiitsch!&lt;br /&gt;...alle die länger schlafen können als ich!&lt;br /&gt;...die Kassenschlampen vom Coop!&lt;br /&gt;...alle Katzen die in meinem Garten Fremdscheissen!&lt;br /&gt;...SMS schreiben!&lt;br /&gt;...meinen Gärtner, der komischerweise immer dann die Hand an den Eiern hat, wenn ich aus dem Fenster sehe!&lt;br /&gt;...Mona Vetsch!&lt;br /&gt;...Solarautos!&lt;br /&gt;...mein neues Ich!&lt;br /&gt;...wenn einfach mein Header verschwindet!&lt;br /&gt;...mit Kopfschmerz aufzuwachen und mit Kopfschmerz schlafen zu gehen!&lt;br /&gt;...dass ich noch 40 Jahre warten muss, um ein rüstiger Rentner zu sein!&lt;br /&gt;...meinen Vorgesetzten!&lt;br /&gt;...alle Zweispurigen Autobahnen!&lt;br /&gt;...Kurzarm Hemden&lt;br /&gt;...die Leere in meine Kopf nach einem Tag an der FH!&lt;br /&gt;...wenn sich sogenannte Männer wie Mädchen benehmen!&lt;br /&gt;...die immer dicker werdenen TV Moderatoren!&lt;br /&gt;...nach Rauch stinkende Zeitgenossen!&lt;br /&gt;...Anhalter(in der Schweiz auch als Autostöppler bekannt)!&lt;br /&gt;...Lageristen!&lt;br /&gt;...wenn um 14.00 Uhr die Evian Flasche leer ist!&lt;br /&gt;...das Schweizer Fernsehen!&lt;br /&gt;...verschwitzte Bauarbeiter!&lt;br /&gt;...Hermann Hesse!&lt;br /&gt;...ÖVM!&lt;br /&gt;...Steuern!&lt;br /&gt;...ganz besonders Nachsteuern!&lt;br /&gt;...schlecht sitzende Anzüge!&lt;br /&gt;...permanete Linksfahrer!&lt;br /&gt;...meine Nachbarn!&lt;br /&gt;...Lieder von und mit Rudi Karell!&lt;br /&gt;...Feinstaub!&lt;br /&gt;...lauwarmes Bier!&lt;br /&gt;...Schunkelmusik!&lt;br /&gt;...die Schweizer Fussballmannschaft!&lt;br /&gt;...Busfahrer!&lt;br /&gt;...alles was ich noch nicht aufgezählt habe, hier aber stehen sollte!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Soweit meine lieben Leser, meine Stimmung an einem Freitag, kurz vor Feierabend...)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-114382075648154416?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/114382075648154416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=114382075648154416' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/114382075648154416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/114382075648154416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2006/03/ich-hasse.html' title='Ich hasse...'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-114097878519524257</id><published>2006-02-26T19:30:00.000+01:00</published><updated>2006-02-26T19:34:13.946+01:00</updated><title type='text'>Ausnahmezustand</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Eigentlich sollte man es wissen. Sollte klüger sein, sollte sich vorbereiten und dementsprechend handeln. Doch jedes Jahr aufs Neue ist man erstaunt, wobei das gelinde ausgedrückt, die Untertreibung schlechthin ist. Man ist konsterniert und zugleich etwas aufgebracht, vielleicht auch leicht gereizt und manch einer(inklusive LordLevi) wünscht sich Kiesingers Notstandsgesetze her.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Der geneigte Leser wird es erahnen, die Rede ist von der Fastnacht(die hierzulande von debilen Fastnächtlern ohne 't' geschrieben wird, also Fasnacht). Nach wie vor haben die Menschen in den katholischen Regionen der Schweiz, die notabene mal ganz pauschal als konservativ, engstirnig und fremdenfeindlich bezeichnet werden dürfen(mein kleinwüchsiger anatolischer Gotteskriegerfreund wird dies bestätigen) das inbrünstige Verlangen, sich zu verkleiden, alkoholisiert durch die Strassen zu ziehen und mehr torkelnd als schunkelnd, brutalster Instrumentalvergewaltigung(so genannter Guggenmusig) zu lauschen. Natürlich nicht ohne joviales Gegröle. Und weil sich’s verkleidet so leicht einrichten lässt, wird auch noch haltlos gebaggert, gegrabscht und schlimmeres, so weit das halt irgendwie möglich ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Das Resultat der unbändigen Ausgelassenheit präsentiert sich neun Monate später, was sich auch statistisch nachweisen lässt – analog zur Zahl der abrupt ansteigenden Seitensprünge(sollte es Kinder von Fastnächtlern unter meinen Lesern geben, ihnen sei empfohlen mal kritisch das Spiegelbild zu betrachten und vielleicht darüber nachzudenken woher der dunkle Teint wohl stammen mag, wo doch beide Elternteile eher Hellhäutig sind)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Nicht, dass ich jetzt falsch verstanden werde! Ich habe absolut nichts gegen Ausgelassenheit, ich bin sogar ein wahrer Freund der Ausgelassenheit, doch es widerstrebt mir zutiefst, mit all den Verstörten auf Festbänken zu hüpfen und mit DJ Ötzi „Hey Baby“ zu johlen. Und wenn ich sie dann sehe, die Familienväter, die als Krankenschwestern verkleidet 16 Jährigen Jungs Bier spendieren und dafür ein bisschen Körperwärme kriegen, alles unter dem Deckmantel der kumpelhaften Umarmung, die ja bei betrunkenen Männern zum guten Ton gehört, werde ich nachdenklich. Wie kann man bloss so scheinheilig durchs Leben gehen? Am Stammtisch des Turnvereins über Schwulenwitze lachen und heimlich vom Liebesspiel mit Brad Pitt am Sandstrand von Bora Bora träumen? Irgendwie krank, nicht? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Oder die ansonsten so frigiden, biederen alten Weiber, die dem hart schuftenden Ehemann nicht einmal orales Vergnügen gönnen(geschweige denn richtig ran lassen), werfen sich dem nächst Besten an den Hals und lassen sich in der Warteschlange des Imbissstandes stehend, befingern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Wo ist da die so genannte Moral der Saubermänner, die während dem Rest des Jahres den armen LordLevi anglotzen, nur weil dieser sich etwas exzentrischer Kleidet? Wo sind sie geblieben, die verklemmten Innerschweizer, die mit kartierten Hemden ihre Lebensfreude zum Ausdruck bringen? Jeden Samstag ihren Opel wachsen und anschliessend den Rasen mähen? Wo sind sie geblieben, die Hausfrauen, die ihren Kleidungsstil mit „praktisch, bequem, unauffällig“ beschreiben? Man sucht sie vergebens, denn es ist ja Fastnacht – da darf es schon ein bisschen bunter sein. Ein bisschen wilder, ein bisschen mehr von allem, dafür hält man sich dann den Rest des Jahres zurück. Schliesslich ist man ja anständig und korrekt und zurückhaltend und würde niemals nie einfach so auf der Strasse ein Tänzchen wagen, weil einem gerade danach ist. Nein, nein, das spart man sich auf, bis Februar, was würden denn die Nachbarn denken? Also wirklich!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-114097878519524257?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/114097878519524257/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=114097878519524257' title='13 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/114097878519524257'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/114097878519524257'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2006/02/ausnahmezustand.html' title='Ausnahmezustand'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>13</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-113770382596702416</id><published>2006-01-19T21:41:00.000+01:00</published><updated>2006-01-20T11:30:22.280+01:00</updated><title type='text'>Life: Redesign (1)</title><content type='html'>Teil 1:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Es ist nie zu spät. Erkenne dich selbst. Der Weg ist das Ziel. Nutze den Tag. Den letzten beissen die Hunde. Gott steh mir bei.&lt;/span&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Der arme LordLevi, gebeutelt von Plackerei und harten Schicksalsschlägen(hatte ich schon erwähnt, dass ich meinen Ingoldstädter V8 gegen einen stuttgarter Stern(selbstredend ebenfalls V8) eingetauscht habe und nach nur sechs Wochen gegen einen ollen Renault geknallt bin?)) hat beschlossen seinem Leben eine neue Marschrichtung zu geben. Neue Impulse müssen her, oder wie die Mädchen gerne sagen: „öppis verändere“. Da ich bereits einen exzellenten Haarschnitt besitze, dies also nichts helfen würde, und mich Schuhe zwar auch glücklich machen, aber eben nicht ausreichen, bin ich gewillt neues Terrain zu betreten. Ich will es Kolumbus gleich tun, in seine Fussstapfen treten, auf seinen Pfaden wandeln, in angemessener urbaner Form versteht sich. Ich werde in braches, unzivilisiertes, von wilden Bewohntes, gefahren umwobenes Land vorstossen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;...Trommelwirbel...&lt;br /&gt;...LordLevi gedenkt in eine WG zu ziehen...tataaaaaaaa!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;              &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Der geneigte Leser wird es erahnen, da bin ich natürlich nicht selbst drauf gekommen.&lt;br /&gt;Nein, sondern wurde indirekt, von meiner Ex auf die naheliegenste aller Optionen gebracht(du wusstest schon immer was gut für mich ist ;))&lt;br /&gt;Hört, hört, raunt die Menge, doch halt – nichts liegt mir ferner als den lieben Leser in trüber Ungewissheit wabern zu lassen:&lt;br /&gt;Zugegeben, der alte LordLevi, sprich, LordLevi der Zyniker und feine Pinkel, der egomane Schöngeist und Verächter der sozial engagierten, hätte sich niemals dazu herabgelassen, mit langhaarigen Ökospinnern die Bude zu teilen und wegen bedrohter Tiere in Osttibet Kerzen aufs Fenstersims zu stellen.&lt;br /&gt;Doch der neue LordLevi wertet nicht mehr. Aus und vorbei die Zeiten der Lästerei und Diffamierung! Genug der schändlichen Worte und affektiertem Gehabe. Einmal mehr soll die Welt sehen, dass der Wind sich dreht.&lt;br /&gt;Woher dieser plötzliche Sinneswandel? Ich weiss es nicht. Und bei genauer Betrachtung spielt das auch keine Rolle, denn wie heisst es so schön, ‚wer handelt schläft nicht’ oder so ähnlich. Mir is so faaaad. Würde der Wiener sagen. Vielleicht liegts daran. (Weitere Vorschläge, mit denen sich der arme LordLevi beschäftigen kann werden gerne entgegengenommen). &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Natürlich bin ich mir bewusst, dass ein Sanierungsprojekt dieser Grössenordnung nicht ohne den einen oder anderen Rückschlag von statten geht. Und selbstverständlich ist die Möglichkeit gegeben, dass der neue LordLevi rückfällig wird, schamlos die Hatz auf den lieben Moritz eröffnet, mit bornierten Arbeitskollegen das Gesellschaftsspiel – bekannt aus TV und Rundfunk – Keyboard-trifft-Rektum spielt, Sondersteuern für Fettleibige fordert, das zwergwüchsige Kassenmädchen der Mensa(die mit dem Pornogesicht) zu hören kriegt, was LordLevi an ihr schätzt, wozu der überdimensionierte...ich schweife ab. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wie dem auch sei, es wird sich einiges ändern(übrigens auch das Layout dieser Seite, denn schliesslich hat Vere extra einen Header für mich angefertigt und der wird auch eingebaut, versprochen, ehrlich, ich schwöre)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Tja, der Schock sitzt tief und ungläubig rollt ihr mit den Augen, doch die Segel sind gesetzt. Jetzt heisst es Kurs Richtung Indien(für alle die den Verlust meines Sterns beweint haben und darum die erste Passage nur fragmentarisch erfassten konnten…Kolumbus wollte da auch schon hin)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Man darf also gespannt sein, doch soviel sei vorweg verraten...der nächste Teil der Lord’schen Metamorphose, spielt in den WG’s die es zu besichtigen gilt... &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-113770382596702416?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/113770382596702416/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=113770382596702416' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/113770382596702416'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/113770382596702416'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2006/01/life-redesign-1.html' title='Life: Redesign (1)'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-113389544844004847</id><published>2005-12-06T19:49:00.000+01:00</published><updated>2005-12-07T16:36:57.870+01:00</updated><title type='text'>Tanzmeister</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wenn pummelige Mädchen in Frottetrainerhosen den Hüftspeck über dem Bund zusammenschnüren, den sie sich an freien Mittwochnachmittagen bei McDonalds angefressen haben, und in arrythmischem Gezappel in die Kamera schwitzen, dann kann das eigentlich nur eines bedeuten: Detlef D! (AUSRUFEZEICHEN!) Soost – Heimkind, Neger, Pionier – hat mit VIVA zu ‚Dance Star 05’ geladen.&lt;br /&gt;(Der liebe Moritz wird mir das böse N-Wort verzeihen, doch dies der offizielle Titel seiner &lt;a href="http://www.bol.ch/shop/boc_start_startseite/suchartikel/d_heimkind_neger_pionier/detlef_d_soost/ISBN3-8052-0791-3/ID5720525.html"&gt;Biographie&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Grundsätzlich gebe ich dem geneigten Leser Recht. Es kann doch nicht angehen, sich mit VIVA zu quälen, doch unter gewissen Umständen ist es schlicht die sinnvollste Wahl. Nämlich genau dann, wenn man im Fitnesscenter auf dem Laufband den Puls nah an der 200 hält. Es stehen nur drei Programme zur Auswahl: Sport, Nachrichten, Musik.&lt;br /&gt;Da sich die Schnatterweiber vom Ton belästigt fühlen, während sie sich auf dem Cross Trainer ungehemmt über Schwangerschaftsstreifen und prämenstrualen Ausfluss unterhalten, wird die Lautstärke abgedreht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Da macht ein Nachrichtensender wenig Sinn, es sei denn RTL Exklusiv berichtet über die eklatanten Missstände am Ballermann, wobei berechtigterweise an der Qualität der Sendung gezweifelt werden darf. Bei N24 hingegen ist es nicht ganz einfach nachzuvollziehen worum es im Beitrag geht. Daher fällt die ‚Nachrichten Ecke’ weg, welche ohnehin nur von alterschwachen Idealisten-68ern bevorzugt wird.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Rund um den TV mit dem Sportsender drängen sich die besonders Energiereichen, jene, die sich für veritable Iron Man Kandidaten halten, die im Sommer ihr HighTech-Rennrad satteln und in bunten, engen Nylon gehüllt, sich eine Banane und PowerBar Vanille in die Rückentasche stecken. Das Gefühl haben, ihr kleines Bisschen Hirnmasse mit Karbonhelmen schützen zu müssen und den Radweg ihrer unwürdig halten. Es bedarf keiner weiteren Ausführungen, man wird es erraten, die Sportarten die gezeigt werden, fordern nicht etwa besonderes Talent, Geschick oder aussergewöhnliche Fertigkeiten, sondern lediglich stumpfes Kräftemessen. Langlauf zum Beispiel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Welch Glück', kann ich mir ein Laufband, mit Blick auf den Musik TV aussuchen. Dies bringt mehrere Vorteile mit sich. Zum Einen, gleichen die Musikvideos – zum Glück ohne Ton – Softpornofilmen, was ungemein von den Strapazen einer 60 Minuten Berglaufsimulation ablenkt. Zum Anderen, weil so eine Sendung auf VIVA auch ohne was zu hören ein unglaublicher Spass ist. Wobei wir wieder beim Thema wären…&lt;br /&gt;Detlef D! – Heimkind, Neger, Pionier – Soost ist klasse. Er verdient unser aller Lob. Meine Anerkennung hat er! Wer es mit pausbackigem Gesicht, fehlender Haarpracht und Hang zu Übergewicht ins Fernsehen schafft, steht bei mir sehr weit oben auf der Anerkennungsliste. Und tanzen kann er auch noch! Doch damit nicht genug...er kann: &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; kleine Mädchen Zusammenschreien &lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Pickeljungs kumpelhaft vom Leben als grosser Star erzählen&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; väterlichen Rat erteilen &lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; seine Schulter anbieten wenn jemand weint(was ungefähr 4 Mal pro Sendung vorkommt)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; die schwierigsten Choreo’s selber performen&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; qualifizierte Statements zu Stil, Bewegung und Rhythmusgefühl einer hippen Dance Combo abgeben&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; &lt;ul&gt; &lt;li&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;sich ständig Schweiss von der Stirn wischen&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;/ul&gt;     &lt;ul&gt; &lt;/ul&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Peggy nicht mit ins Bootcamp nehmen (die darüber sehr traurig ist und sich sehr wahrscheinlich das Leben nehmen würde, hätte sie die nötige Intelligenz dafür)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; als Frontmann seiner Dance Crew ein Mikro tragen und „hey, los jetzt, volle Power“ brüllen. &lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; einen spastischen, hyperaktiven Zappelphillip als begnadeten Breaker einstufen&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Modetrends kreieren(z.B. Sonnenbrille auf der Glatze tragen)&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span  lang="DE-CH" style="font-family:Wingdings;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; in die Kamera feixen, wie Dschinni, der Flaschengeist&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Die Liste wäre unendlich, meine Zeit jedoch begrenzt, wann immer der geneigte Leser Zeit findet, er möge dem grossen Detlef D! – Heimkind, Neger, Pionier – Soost, die Ehre erweisen und seine &lt;a href="http://www.deesworld.de/"&gt;Welt &lt;/a&gt;besuchen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-113389544844004847?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/113389544844004847/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=113389544844004847' title='25 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/113389544844004847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/113389544844004847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/12/tanzmeister.html' title='Tanzmeister'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>25</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-113189943441385717</id><published>2005-11-13T17:29:00.000+01:00</published><updated>2005-11-16T13:12:39.003+01:00</updated><title type='text'>Pluralisierung des Singularetantum</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Jede Sprache hat ihre Eigenheiten, die mehr oder weniger präzise Rückschlüsse auf die Mentalität der Menschen preisgeben, welche diese sprechen. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Dialekt. Der gemütliche, etwas putzig anmutende Singsang eines Berners(man nehme den lieben Sämu – Bundesrat – Schmid als Beispiel) etwa, lässt mutmassen, dass dieser ein auf Harmonie und Zufriedenheit bedachter Zeitgenosse ist. Lieber einmal zuviel ja sagen und dafür den Haussegen gerade hängen lassen. Oder das ruppige, mir völlig unverständliche und Ohrschmerz verursachende Walliser gepolter führt zur unweigerlichen Annahme, dass das Gegenüber passionierter Jäger ist, sich eifrig an der Ausrottung bedrohter Tierarten beteiligt und den letzten wild lebenden Wolf erlegt hat.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Aber davon will ich eigentlich gar nicht Berichten. Mein Augenmerk fiel in letzter Zeit vermehrt auf das Zweite der Beiden signifikanten Merkmale des Schweizerdeutschen. &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Nachdem sich nun bereits der hinterletzte Komödiant aus Deutschland über den Hang der Schweizer zum Diminutivum ausgelassen hat, dürfte dies auch hierzulande bekannt sein, wobei allem Anschein nach kein Anstoss daran genommen wird und sich vor allem in den trendy Kreisen der 30er Popper an grösster Beliebtheit erfreut.&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die zweite Kuriosität liegt nicht direkt in der Ausprägung der Sprache, als vielmehr in deren Verwendung als Identitätsstiftende Ausdrucksform. Ich spreche davon, einzelne Personen, Ereignisse, Tatsachen, Begebenheiten, Meinungen, oder was auch immer, von der Gebundenheit an das Einzelne, Individuelle auf die Welle des Allgemeinen und Pluralen zu schubsen.&lt;br /&gt;Wenn es zum Beispiel ein Realschüler fertig bringt, was notabene eine beachtliche Leistung ist, Bundesrat zu werden und sich durch einfältige Ausdrucksweise und wahrlich simplifizierte Leitsätze(„Freude herrscht!“) in die Herzen der Schafe politisiert, wird gleich in allgemeiner Übereinstimmung von „eusem Ogi“ gesprochen.&lt;br /&gt;Aber halt – denkt sich jetzt der geneigte Leser – der liebe Ogi ist nicht ‚unser Ogi’ und erst recht nicht ‚mein Ogi’ sondern einfach nur ‚ein Ogi’ und dabei sollte es auch belassen werden. Doch gerade für solche Verallgemeinerungen bietet sich das Schweizerdeutsche an. Es wird generell von ‚wir’ gesprochen wenn etwa die favorisierte Eishockeymannschaft in Aktion tritt. Zwar gibt es das Plural von Eishockeymannschaft – sprich Eishockeymannschaften, kann aber, da es sich schliesslich um das bevorzugte Team handelt und dies nur in der Einzahl vorkommt, als Singularetantum gesehen werden – wird dann aber plötzlich, von übermässigem Drang zur Identifizierung verführt, zum pluralen ‚wir’.&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;Für manche mag das jetzt Haarspalterei sein und ausserdem pseudointellektuelles Gefasel, aber wer regelmässig Zeitung liest kommt nicht umher sich über solche Dinge den Kopf zu zerbrechen, denn die Tatsache, dass inkonsequenterweise nur also positiv Empfundene Ereignisse pluralisiert werden, gibt Anstoss zur Überlegung ob die Schweiz in einer Identitätskrise steckt…&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;…ach was! Humbug! Schliesslich sind wir Töffweltmeister!..&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;…schon mal jemand die Schlagzeile gelesen: „wir sind arbeitslos“?&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-113189943441385717?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/113189943441385717/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=113189943441385717' title='20 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/113189943441385717'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/113189943441385717'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/11/pluralisierung-des-singularetantum.html' title='Pluralisierung des Singularetantum'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>20</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112887214844008163</id><published>2005-10-09T17:32:00.000+02:00</published><updated>2005-10-09T17:49:58.753+02:00</updated><title type='text'>Das Experiment</title><content type='html'>&lt;span lang="DE-CH"&gt;Bei aller Bescheidenheit, ich bin ein Mann der Wissen schafft und hätte als solcher locker den Nobelpreis verdient. Nicht etwa für belanglose Erkenntnisse in der Grundlagenforschung zur Kernphysik, oder noch schlimmeres, sondern für die Forschung am Menschen.&lt;/span&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wann immer ich von DRS 2 auf einen anderen Sender wechsle, was mitunter sehr selten vorkommt und wenn, dann nur aus Versehen, weil ich in meiner Konzentration, was das Bedienen des Radios angeht, durch die anderen Fahrzeuge im Strassenverkehr erheblich gestört werde, erschrecken mich die fürchterlichen Lärmbrocken, die mir in den zwei Sekunden die ich brauche um wieder zurückzuschalten, auf den Gehörgängen trampeln.&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;Irgendwann begann ich darüber nachzudenken warum ich gewisse Musik mag und andere nicht und weshalb es Menschen gibt, die partout behaupten sie würden „alles e chli“ hören. Oder was noch schlimmer ist: „was grad so i de hitparade lauft“ Das ist natürlich verachtenswert und stösst bei mir auf das grösstmögliche Unverständnis, dessen ich fähig bin. Wobei ich jedes Mal einen kleinen Herzinfarkt durchlebe, wenn ich selber gefragt werde was ich denn so hören würde, da diese Frage leider nicht mit der Benennung einer einzelnen Stilrichtung abgetan werden kann. Die Frage wird von mir meist damit beantwortet, indem ich aufzähle, was ich definitiv NICHT höre. Darunter fallen sämtliche Vergewaltigungen von Blasinstrumenten, angefangen bei der Volksmusik bis hin zu euphorischem Latinogedudel(wobei das eigentlich ebenfalls in die Kategorie Volksmusik fällt, aber im Zuge der allgemeinen kulturellen Offenheit, vielen Dank Moritz, nicht als solche wahrgenommen wird und daher als säääähr trendy gilt) Eine Trompete zum Beispiel sollte einzig für Jazz und Swing verwendet werden und nicht für massentauglichen Mambo Nr. 5 Klamauk.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Des Weiteren blieb mir bis anhin das Tor zur HipHop-Erkenntnis verschlossen, da mir, und da möge man bitteschön zustimmend nicken, die etwaigen Parallelen zwischen Gangsta-Kidz der Bronx und Wohlstandskindern Westeuropas - wie mir scheint - etwas an den Haaren herbei gezogen wären. Ich kann mich also damit nicht identifizieren und stehe jeweils etwas Ratlos, den wild mit den Armen fuchtelnden Jungs und Mädels gegenüber(die das wohl für Tanzen halten) wenn ich zu einer Party eingeladen werde, bei der Vin Diesel ebenso hoch im Kurs steht wie aufgemotzte Kleinstwagen.&lt;br /&gt;Da muss doch was zu machen sein, dachte ich mir vor kurzem als ich wieder einmal aus versehen den Radiosender wechselte und beschloss, ein sicherlich leidvolles, aber der Wissenschaft dienliches Eigenexperiment durchzuführen. Meine Theorie basiert auf der Grundlage der Alleshörer, welche nur deshalb über keinen identifizierbaren Musikgeschmack verfügen, weil sie ständig von den diversen Radiostationen mit dem neusten Chartmüll zugeballert werden.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Mein Experiment sah also wie folgt aus:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Ich nahm eine CD mit übelstem HipHop und R&amp;B Gedröhne (tnx 2 ma homie steff, dem ich diese CD zu verdanken habe) und hörte sie während drei Wochen im Auto. An jedem dieser 21 Tage grölte mir X 2 da Z XZIBIT Ganstaparolen ins Ohr und Brandy säuselte mit ihrer zugegebenermassen äusserst lieblichen Stimme von Sehnsucht und Herzschmerz.&lt;br /&gt;Am dritten Tag nach Experimentstart wollte ich schon völlig entnervt aufgeben und die CD auf einer einsamen Landstrasse ihrem Schicksal überlassen, sprich, aus dem Fenster werfen, doch ich hielt stand. Als Wissenschaftler muss man mit herbem Widerstand und wahnwitzigen Wendungen umgehen können, das dachte sich schliesslich auch schon Albert Hoffman. Nach ungefähr 10 Tagen war es mir bereits möglich zaghaft im Rhythmus den Kopf zu bewegen und nach weiteren fünf begann ich die Schultern mit einzubeziehen.&lt;br /&gt;Am Ende der experimentellen Phase angelangt, konnte man einen V8 sehen mit sensationell gut gekleidetem Fahrer, der wie wild geworden mit den Armen gestikulierte und völlig gefangen von Beat und Groove die Welt um sich vergass – shake ya booty baby!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Als nächstes steht der noch weit mehr gehasste Reaggeton auf der Liste…&lt;span style="font-style: italic;"&gt;a ella le gusta la gasoliiiiinaaaaa….dame mas gasoliiiiiiinaaaaaa!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112887214844008163?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112887214844008163/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112887214844008163' title='15 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112887214844008163'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112887214844008163'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/10/das-experiment.html' title='Das Experiment'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>15</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112773327168634659</id><published>2005-09-26T13:13:00.000+02:00</published><updated>2005-09-26T13:18:24.396+02:00</updated><title type='text'>Der Kinderspielplatz</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Wenn die Sonne, so wie diesen Sonntag, ein letztes Mal lächelt, bevor der Nebel Einzug hält, versucht man den Tag möglichst ausgiebig zu nutzen. Ein wenig spazieren, im Garten ein Buch lesen, am Wasser die Seele baumeln lassen, oder eben wie ich, Golf spielen. Also auf zur Anlage, die natürlich wie immer am Wochenende, überfüllt ist mit 30er Popper, welche im ‚all inclusive’ Urlaub den Hoteleigenen Minigolf Kurs exzessiv bespielt haben und sich jetzt für mindestens so begnadet halten wie Vijay Singh. Das ist natürlich lästig, zum Einen, weil sie mir Platz und Ruhe stehlen und zum Anderen weil sie immer Paarweise auftreten und ich mir stets bei jedem halbwegs geraden Ball, welcher so knapp die 50 Meter Marke durchbrochen hat ein „Schatz häsch das gseh!“ anhören muss. Das nervt verständlicherweise und man ist versucht den Driver mal eben kurz ein kleines Bisschen horizontaler zu schwingen. Nur so um zu sehen ob’s dann auch so ein klirrendes „pling“ Geräusch gibt. Wie dem auch sei, an die TT-Fraktion habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Neu hingegen ist, dass jetzt auch junge Familien den Golfplatz für sich entdeckt haben. Respektive die Driving Range(auf den Platz dürfen sie ja Gott sei Dank nicht). Und dafür kann und will ich kein Verständnis aufbringen. Nur um hier Missverständnisse auszuräumen. Ich habe nichts dagegen, wenn mal ein Vater, der Scheidung wegen, sein Töchterchen übers Wochenende zu Besuch hat und dann mit ihr zusammen ein paar Abschläge übt. Das ist kein Problem. Das Mädchen sitzt dann schön still auf einem Hocker und bewundert den Papa. Dann noch ein wenig Putten und die Vater-Tochter Beziehung hält wieder ein paar Wochen.&lt;br /&gt;Die jungen Familien hingegen, belagern regelrecht die Anlage und die nervtötenden Balge, rennen wie die bekloppten umher und prügeln mit ihren Liliput-Eisen auf den empfindlichen und mühevoll gepflegt Rasen ein. Als ob es einen Preis für das tiefste Loch gebe. Die Mütter stehen dumm rum und tratschen. Was denn sonst. Und es fällt ihnen nicht im Traum ein, dass sich vielleicht andere – bezeichnenderweise MOI – in ihrer Ruhe und Konzentration gestört fühlen. Ist es denn zu viel verlangt, die Rotzlöffel am Sonntag einfach wie bisher zu McDonnalds zu fahren? Sollen sie doch auf dem ollen Ronald rum reiten bis dem das Grinsen vergeht. Aber nein, neuerdings fährt man am Sonntag auf den Golfplatz. Und man kleidet sich auch dementsprechend. Also rein in die Caprihose und die fette Gebärhüfte munter in die Sonne gehalten.&lt;br /&gt;Ich beobachte wie sich zwei Väter unterhalten und sich gegenseitig vorschwärmen wie begabt doch der kleine Kevin sei und wie weit der kleine Mirko schon den Ball schlagen könne. Dabei sehe ich mir die zwei Papis genauer an und wundere mich ernsthaft, dass die überhaupt im Stande waren, Kinder zu zeugen, geschweige denn, begabte. Denn wenn schon die koordinativen Fähigkeiten des Genspenders einer Schaufensterpuppe gleichen, kann der Sohn nicht viel mehr als Pinocchio sein. Als dann auch noch eine der beiden Mütter mit dem Kinderwagen hinzukommt und ich das Wort „Windeln“ höre, beschliesse ich, auf derart militante Weise Probeschwünge zu absolvieren, dass dabei ordentlich Grasfetzen aus dem Boden gehauen werden und in Richtung Störenfriede fliegen. Nach dem dritten Dreckklumpen welcher gegen den Kinderwagen prallt, beginnt die Mutter zu gackern: „Gaht’s nid chli vorsichtiger?“&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mit gelangweilter Miene entgegne ich ein „wie bitte? Ich ha sie akustisch nid verstande, ihri Plagegeister machet ebe so viel lärm“. Huiiii das war jetzt aber gar nicht nett. Das sehen auch die Väter so und nennen mich doch tatsächlich „fräche Siech“ Und ich hätte gefälligst Verständnis aufzubringen für die begabten Kevin und Mirko, denn schliesslich seien das noch Kinder. „ach ja? Seit ihne das Wort Kinderspielplatz öppis? Das wär’s doch hä? Die ganz bandi in Kombi ihne und uf de Spielplatz. Und ich han wieder mini Rueh!“ Das scheint irgendwie nicht zu wirken und der Vater des begabten Kevin meint: „Das gaht sie gar nüt ah!“&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Jetzt herrscht Krieg mein Lieber, denke ich mir, drehe mich um, nehme den Sandwedge aus meiner Tasche und dresche mit voller wucht ein etwa 20 cm langes und 10 cm breites Grasstück aus dem Boden in Richtung Väter. Ich verfehle die beiden knapp, treffe dafür den begabten Kevin am Kopf. Strike! „huere Tubel!, chum Kevin mir gönd, de Ma hät öppis gäg üs“&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112773327168634659?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112773327168634659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112773327168634659' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112773327168634659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112773327168634659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/09/der-kinderspielplatz.html' title='Der Kinderspielplatz'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112643637125171678</id><published>2005-09-11T12:56:00.000+02:00</published><updated>2005-09-11T13:05:47.163+02:00</updated><title type='text'>Im Zeichen des Freaks</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Der Mensch ist mir lieb und teuer. Ein sonderbares Wesen. Es gibt zwar einen grossen Haufen Schafe, klar, aber ich bin immer wieder erstaunt, was für eigenartige Gestalten die Erde hervor bringt. Dabei sind wir doch alle ziemlich gleich. Gut, der Eine oder Andere mag jetzt nicht das strahlende Lächeln, die azurfarbenen Augen, oder den wie aus Stein gemeisselten Körper meines Zwillingsbruders Narziss haben – vielleicht auch nicht den Verstand und den Intellekt eines Levi, aber über zwei Arme, ein paar Zehen und einen Kopf verfügen die Meisten. Soweit die grundlegenden Erkenntnisse. Doch was unterscheidet uns wirklich? Inwiefern grenzt sich ein Einzelner derart von der Masse ab, dass dieser als Individuum gewertet werden kann? Materielle Dinge sind da nur Mittel zum Zweck und können im Ganzen gesehen, bereits wider als Streben nach Einheit durch gehen. Manche nennen es vielleicht Seele, oder Geist, was weiss ich, von mir aus auch Herz. Doch das ist alles mehr oder weniger Spekulativ. Ziemlich haltlos und daher eher was für den lieben Moritz und seine utopisch gymnasialen Weltverbesserungsphantastereien.&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wir suchen eine griffige Masseinheit, denn will man als seriöse Wissenschaft, und das ist die Menschenforschung seit Desmond Morris zweifelsohne, die Anerkennung der anderen Eierköpfe, liegt der dreh und Angelpunkt eben darin, die gewonnen Erkenntnisse in einer Zahl mit wohl klingendem Beinahmen zu reduzieren. So soll es sein, und da mein Name zu wenig lustig ist um als Einheit in Frage zu kommen (es kann ja nicht jeder Öchsle heissen) habe ich mich nach nächtelanger Grübelei für(man möge mir vergeben) FREAKNESS entschieden.&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Skala reicht von 1 bis 100, wobei 1 totaler Durchschnitt und 100 Megafreak ist. Das liesst sich etwas mickrig, ist aber für eine aussagekräftige Unterteilung mehr als ausreichend. Die nachfolgende Auflistung mit FREAKNESS Vergleichswerten in Zehnerschritten, soll bei der Persönlichkeitsdefinierung helfen&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;01 Max Muster&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;10 Max A. Muster&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;20 Mütter&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;30 Sid Vicious&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;40 Alex&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;50 Baron Münchhausen&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;60 Charles Manson&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;70 Muammar Gaddafi&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;80 Cleopatra&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;90 Marquis de Sade&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;100 Patrick Bateman&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; Sollten sie Mühe haben, sich in dieser Skala einzuordnen, gehen sie wie folgt vor: Beginnen sie absteigend.&lt;br /&gt;                   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sind sie ein grösserer Freak als Bateman? De Sade?...&lt;br /&gt;Bei Hans A. Muster angelangt wird es Zeit sich wegen einem Bausparvertrag bei ihrem Berater Hans Muster zu melden.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112643637125171678?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112643637125171678/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112643637125171678' title='17 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112643637125171678'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112643637125171678'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/09/im-zeichen-des-freaks.html' title='Im Zeichen des Freaks'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>17</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112533155808090782</id><published>2005-08-29T18:04:00.000+02:00</published><updated>2005-09-08T20:11:17.043+02:00</updated><title type='text'>Dein Freund und Helfer</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;An einem Samstag hat man als moderner Mann nichts Besseres zu tun, als Shoppen zu gehen. Das Wort ‚Shoppen’ wird hier bewusst verwendet, denn ich habe in einem Frauenbuch gelesen, ‚Shoppen’ und ‚Einkaufen’ sind verschiedene Dinge. Einkaufen ist, wenn man wichtige Gegenstände wie Lebensmittel oder Küchenrollen benötigt. ‚Shoppen’ steht dann bezeichnenderweise für den Erwerb von nicht lebensnotwendigen Sachen, wie etwa das 35. Paar Stilettos. Ich war also shoppen(das kann man ja wohl auch als Verb verwenden). Erst in Zug mit meinem Bruder. Der brauchte noch Schuhe für seinen neuen Anzug, da bin ich als Stilexperte der Familie natürlich unverzichtbar. Um 14:00 Uhr hatte ich mich bereits in Zürich mit meinem Freund, mit dem ich das Land von Mr. Miagi bereiste, zu treffen. Ich war etwas spät, aber er ist ja, nach eigenen Angaben, nicht nachtragend. Wir schlenderten umher und waren etwas frustriert ob der vielen Menschen die ausgerechnet an diesem Samstag auch ‚shoppen’ wollten. Hinzu kam der Umstand, dass für diesen Abend das ‚Dörflifäscht’(mit ‚Dörfli’ ist natürlich keineswegs Zürich – fanciest-town-on-earth – an sich gemeint, nein, nein, wer käme denn auf so was, sondern das Niederdorf) angesetzt war. Es drängten sich also neben uns noch weitere Landeier durch enge Gassen und blieben mit offenem Mund vor den bunten Schaufenstern stehen. Wie das halt so ist wenn der Bauer in die City kommt.&lt;br /&gt;Zum Glück war irgendwann spät genug um etwas Nahrung aufzunehmen. Ich war nämlich nicht nur entnervt wegen der Menschenmassen, sondern der unsäglich schlechten Musik in den Geschäften. Als ich eine Verkäuferin über 40 fragte, ob sie denn nicht dem Wahnsinn ins Auge schielte, bei so viel Lärm, sagte sie nein. Das sagt eigentlich genug über ihren Zustand. Sie war bereits wahnsinnig.&lt;br /&gt;Jedenfalls beschlossen wir irgendwo beim Escherwyssplatz nach einem angesagten Lokal zu suchen und fuhren unter der Hardbrücke an den Parkplätzen vorbei. Mein etwas bekiffter Freund stellte erst nach dem 10. leeren Parkfeld fest, dass er eigentlich längst seine Karre hätte abstellen können, doch wir waren schon zu weit und mussten nochmals eine Runde drehen.&lt;br /&gt;Beim erneuten Versuch entdeckte ich etwas, dass mein Herz höher schlagen liess. Ein Polizeiwagen stand leicht quer auf zwei Behindertenparkplätzen. Die Uniformierten selbst verteilten Parkbussen. PARKBUSSEN!&lt;br /&gt;In solch denkwürdigen Situationen kann ich natürlich nicht widerstehen. Ich also raus aus dem Wagen, mein Freund fütterte inzwischen die Parkuhr, mein Mobiltelefon gezückt und mich demonstrativ seitlich auf der Fahrerseite postiert, um das Vergehen festzuhalten. Währenddessen hatten die Uniformierten wohl genug Zettel geschrieben und kamen wieder zu ihrem Wagen zurück. Der Fahrer war schon eingestiegen, doch sein Kollege wurde auf mich aufmerksam.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Nähmed sie d’Kamera abe!“, ich reagierte nicht sofort und er setzte nach, „ich muess süsch na kontrolliere was sie druff händ!“. Na gut, das klang ernst. Ich ging also auf ihn zu und sagte: „Ich finds nur amüsant, dass sie ufem Behinderteparkplatz stönd“&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Händ sie es Problem demit?!“&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Nei, aber es isch doch witzig dass sie Parkbuesse verteiled und glichzitig ufem Behinderteparplatz stönd.“&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Findet sie das witzig?!!!!!!“, offensichtlich du Idiot, sonst hätte ich es wohl kaum gesagt!&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Sind sie behindert?“, fragte ich ihn und mir lief es kalt den Rücken runter. Verdammt, meine Tonlage klang mehr nach Vorwurf als Frage. Ich Volldepp, das ist kein gewöhnlicher Bürger, den darf man nicht einfach beleidigen. &lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;Vor meinem geistigen Auge sehe ich, wie er ausrastet; Sein Kollege hinzukommt; Ich mit auf den Bullenposten muss; Er in unsäglich langsamem zwei-Finger-System sein Protokoll verfasst; Mich den Wisch unterschreiben lässt; Ich eine Strafanzeige wegen Beamtenbeleidigung kriege; Keine Schusswaffe beantragen kann, wegen meinem versauten Leumund; Die Ausländerbehörde meinen C-Ausweis nicht verlängert; Ich nach Deutschland muss und die Bundeswehr mich einzieht.&lt;br /&gt;Ich versuchte zu retten, was zu retten war und schob blitzartig ein: „Dörfed sie überhaupt uf Behinderteparkplätz stah?“, nach. Ein kurzes aufleuchten seiner Augen verriet mir, er hatte die Beleidigung nicht als solche wahrgenommen, da er offensichtlich die Möglichkeit einer geistigen Behinderung, Entschuldigung, koginitiven Behinderung, seinerseits ausser Acht liess.&lt;br /&gt;Sehr selbstsicher, der Mann.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;„Wüssed sie, mir händ e Dienschttuftrag, mir dörfed so ziemli alles!“, polterte er triumphierend und stieg in den Wagen.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Phuuuuuuuuhhh, er zog es also nicht in Erwägung mich hinsichtlich meines Darminhaltes zu kontrollieren – in Züri sind eben alle etwas cooler.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112533155808090782?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112533155808090782/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112533155808090782' title='16 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112533155808090782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112533155808090782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/08/dein-freund-und-helfer.html' title='Dein Freund und Helfer'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>16</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112470147919669319</id><published>2005-08-22T11:01:00.000+02:00</published><updated>2005-08-22T13:16:01.656+02:00</updated><title type='text'>Das ist ein Überfall!!!</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Meine Uhr zeigt 19:35 und ich bin auf dem nach Hause weg, um mir den Sonntagabendfilm auf Pro wirblendenwerbungeinohnepunktundkomma Sieben anzusehen. Ich biege kurz zur Migrol Tankstelle Kollermühle in Zug ab, weil ich ein leichtes Durstgefühl verspüre und das Kassenmädchen sehr hübsch ist. Ordnungsgemäss stelle ich meinen Wagen ab und steige aus, als mein Augenmerk auf einen Nagelneuen Audi A8 fällt. Beim zweiten Blick bemerke ich, dass drei äusserst nebulöse Gestalten darin sitzen, wovon der eine gerade aussteigt. Er kommt auf mich zu. Bekleidet ist er mit diesen typischen kleinkriminellen Klamotten, die man aus 80er Jahre Krimis kennt. Schwarze Hose, halblanger schwarzer Ledermantel, zu einem Pferdeschwanz gebundenes schwarzes Haar und Leopardenfellschuhe. Ohne Scheiss. Der Typ trägt Leopardenfellschuhe! Wir laufen aus entgegen gesetzter Richtung, längs dem Tankstellenshop auf den Eingang zu. Als wir ungefähr drei Meter von einander entfernt sind kreuzt sich unser Blick. Wie in Hollywoodstreifen läuft das Bild in slowmotion. Erst die Kamera auf den Guten(moi) und dann auf den Bösen. Wieder auf mich. Wieder zu ihm. Die schnitte werden hektisch. Unsere Augen werden eingeblendet. Abwechselnd. Noch immer sehen wir uns in die Augen. Ich seh’ nicht weg. Ich bin der Silberrücken. Wie es schein werden wir zur selben Zeit beim Eingang sein und ich bin geneigt ihm den Vortritt zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;Er geht an mir vorbei ich biege ab in den Shop ein und merke wie mein Puls schneller geht. Im Seitenwinkel erkenne ich, dass er sich hinkauert und irgendwas an der Auslage mit Kühlflüssigkeit und Öl nestelt. Ich bin froh drinnen noch andere Menschen zu sehen. Das schöne Kassenmädchen habe ich inzwischen vergessen. Ich schiele aus dem Fenster und sehe den Audi. Der Typ auf der Fahrerseite trägt einen dunklen dreiteiligen Anzug. Ein helles Hemd, sowie auch eine helle Krawatte. Der andere hingegen könnte unterschiedlicher nicht sein. Er hantiert mit dem Zapfhahn und trägt eine tarnfarbene Militärhose, die dazu passende Jacke und Kampfstiefel. Das alleine gäbe ja schon zu denken. Was mir mehr sorgen bereitet ist der fürchterliche Bartwuchs. Völlig zerzaust und die langen speckigen Haare unter einer Truckermütze eingeklemmt. Er ist der klassische Psychopath, der in keinem guten Schlitzerfilm fehlen darf. Einer der ahnungslosen Hausfrauen die Kehle durchtrennt und dabei wirres Zeug brabbelt.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Der Leopardenfellschuh betritt den Shop und ich nehme mir eine Caprisonne aus dem Regal. Multivitamin. Nicht Orange. Ich stehe direkt hinter ihm an der Kasse. Einen Momentlang blitzt etwas silbernfarbenes aus seiner Manteltasche und ich bin mir ziemlich sicher – der Leopardenfellschuh hat ne Kanone! Ich tue so als hätte ich etwas vergessen, trete aus der Warteschlange und postiere mich hinter dem nächstgelegenen Regal. Wenn der Typ schon den Shop überfällt will ich mir das natürlich nicht entgehen lassen. Aber in der ersten Reihe stehen? Soll sich der dickbäuchige Schnauzträger, der pausbäckig meinen Platz eingenommen hat, doch die Knarre an den Kopf halten lassen. Der Leopardenfellschuh ist endlich dran und nuschelt das Kassenmädchen an, welches mir in diesem Moment erst wieder einfällt und steckt seine Hand in die Manteltasche. Er zieht gleich, denke ich mir und gehe schon mal vorsichtshalber ein wenig in die Knie. Zu meinem Erstaunen nimmt sie drei Sandwich aus der Kühlvitrine. Und da fällt der Satz, den nur kriminelle Taugenichtse sagen können. Er sagt es laut und deutlich, im Gegensatz zu der Sandwichbestellung, fast so als beabsichtige er möglichst viele Leute zu erreichen, mit einzubeziehen, bevor er sie umlegt. „Eine Flasche Propangas“.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Hallllooooooooo! Da müssten doch selbst beim Realschulabschlusskassenmädchen die Alarmglocken läuten. Ein Typ mit Pferdeschwanz, Ledermantel und Leopardenfellschuhen will eine Propangas Flasche! Ein Raubmord fängt in jedem schlechten Thriller damit an, dass ein Wahnsinniger bescheuerte Utensilien kauft bevor er alle Niedermetzelt. „So eine für den Grill?“, fragt das Kassenmädchen. Um Himmelswillen! Ist die jetzt völlig übergeschnappt? Was denkt die sich, wird der Leopardenfellschuh wohl sagen? ‚Nein, nicht für den Grill, wir fackeln nachher noch eine Kirche ab!’ Der Pferdeschwanz nickt, noch immer die Hand in der Manteltasche. „Und wozu dann die Sandwich?“, dabei lächelt sie freundlich. Man darf doch kriminelle nicht anlächeln! Die halten das immer für fieses Grinsen und setzten einem lässig 9 Millimeter Stahlummantelung zwischen die Augen. Ich will schon nach vorne brüllen, sie soll gefälligst ihre Schnauze halten und dem netten Herrn einfach das geben was er möchte, da kommt auch schon der Militärmann, offensichtlich fertig mit der Tankerei und trägt eine Flasche Propangas auf den Schultern in den Shop. Klasse. Der Psychopathen-Messermörder ist nun auch noch da. Ich sehe nach draussen und mir ist als hätte der Fahrer schon den Motor gestartet. Was wollen die Typen bloss? Drei völlig suspekte Männer, zwei davon in absurder Montur in einem nagelneuen 200'000 Franken Auto kaufen am Sonntagabend kurz vor acht eine Flasche Propangas. Ist das normal? Ich verliere kurzzeitig den Verstand und sehe mich schon mit dem Polizisten den Tathergang bereden. Überall liegen blutüberströmte Menschen und Sanitäter suchen nach einzelnen Körperteilen. Da fällt mir meine Caprisonne aus der Hand.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich sehe wie Leopardenfellschuh und Militärmann feixend den Shop verlassen. Niemand ist verletzt und anscheinend hat auch niemand die Gefahr erkannt. Ja sehen die denn so was nicht? Hab ich zu viele schlechte Filme gesehen? Ich bezahle meine Caprisonne beim schönen Kassenmädchen, die mich genau gleich anlächelt wie den Pferdeschwanz und gehe zu meinem Wagen. Der Audi mit den drei Ganoven ist weg. Ich bin etwas erleichtert und enttäuscht zugleich. Vermutlich haben die nicht mal einen Kaugummi geklaut. Auf der Autobahn sehe ich ihn dann plötzlich wieder vor mir. Den nagelneuen A8. Solothurner Kennzeichen. Das musste ja sein. Da wohnen doch nur schwererziehbare. Ich fahre auf die Überholspur und taste mich heran. Also ich auf gleicher Höhe mit dem Fond bin sehe ich nach rechts. Der Militärmann glotzt mich an. Plötzlich dreht der Leopardenfellschuh von der Beifahrerseite aus den Kopf ebenfalls zu mir und schliesslich auch noch der Fahrer. Alle drei starren zu mir und mir ist als wollten sie mir sagen: “Wir wissen was du denkst…und du hasst völlig recht…deshalb müssen wir dich leider von der Strasse rammen!“&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Wahrscheinlich bin ich gerade ein wenig blass im Gesicht. Ich trete aufs Gaspedal. 160, es regnet noch immer in Strömen. Ich ziehe hastig nach rechts und setzte dabei bewusst den Blinker(das tue ich sonst eigentlich nie, aber in dieser Situation erscheint es mir doch besonders fahrlässig, den Spurwechsel nicht anzukünden). Endlich sehe ich meine Ausfahrt. Beinahe verpasst. Ich muss stark bremsen und sehe im Rückspiegel wie der A8 an mir vorbei donnert. Er fährt in Richtung Luzern weiter. Phuuuuuuu….ich atme auf. Etwas verwirrt fahre ich die letzten paar Kilometer zu mir nach Hause.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das war genug Aufregung für einen Sonntag. Ich werde wohl heute mal auf den Actionfilm auf Pro wirblendenwerbungeinohnepunktundkomma Sieben verzichten.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112470147919669319?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112470147919669319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112470147919669319' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112470147919669319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112470147919669319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/08/das-ist-ein-berfall.html' title='Das ist ein Überfall!!!'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112427752347825800</id><published>2005-08-17T13:18:00.000+02:00</published><updated>2005-08-17T13:18:43.483+02:00</updated><title type='text'>In Sachen Freundschaft</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Vor einigen Wochen traf ich eine alte Kumpeline wieder. Ich halte eigentlich nichts von Freundschaften mit Frauenzimmern, die nicht in der Kiste enden. Warum nicht? Ganz einfach – weil es nervt. Das hat nichts dogmatisches, oder feindseliges. Ich habe nichts gegen Mädels, ich mag mir nur ihr Geschwätz nicht anhören, wenn keine Aussichten auf körperliche Nähe bestehen. Quid pro quo. Ich höre zu, nicke, lächle, gebe mich galant, schmeichelnd und interessiert, dafür will ich später dann Brüste sehen. Ein gerechter Tauschhandel in alter Manier. Doch wie bei allen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, gibt es Ausnahmen. Eine davon ist eben besagte Kumpeline (und meine Ex, die an dieser Stelle darauf hingewiesen wird, meine SMS etwas zügiger zu beantworten, schliesslich bin ich nach wie vor ein äusserst ungeduldiger Mensch ;-) )&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Als ich die Kumpeline, sie sei von jetzt an K. genannt, kennen lernte war ich 16. Das ist also eine ganze weile her. Wir verbrachten damals ein Jahr im Internat zusammen und hatten eine menge Spass. Das hört sich jetzt irgendwie nach Kaffe und Kuchen an, aber man bedenke, dass wir mit 16 auf der Höhe unserer, durch die olle Pubertät bedingte, Rebellenphase waren. Zugegeben, sie noch ein bisschen mehr als ich, weshalb ich sie auch nicht als Objekt meiner Begierde sah, sondern als gleichgestellten Weggefährten. Wir schwänzten jeweils den Unterricht und lungerten in der Stadt rum. (das Internat befand sich eigentlich in der Stadt, aber wie sagt man, wenn man dorthin geht wo was los ist? Ich geh ins Zentrum? In die Mitte?)&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Irgendwie verloren wir uns ende Schuljahr aus den Augen. Wie das halt so ist. Man verspricht sich Kontakt zu halten und die Sache verläuft im Sand. Die Erde dreht sich, das Leben geht weiter. Neue Freunde, neue Herausforderungen und so fort. Als ich, wie eingangs erwähnt, K. vor einigen Wochen zufällig wieder traf, verabredeten wir uns auf eine Partie Squash und schafften es tatsächlich gestern in die Halle, zwar mit etwas Verspätung, aber immerhin. Nach dem Match(das eigentlich keines war, da K. sich partout weigert zu laufen) tranken wir ein paar Bier zusammen und quatschten über alte Zeiten, Gott und die Welt, dies und das. Es war angenehm und ich wurde ein wenig nostalgisch, woran ich bemerke, dass ich ständig älter werde. Kurzzeitig war ich versucht, meine Theorie über Kumpelinen zu ändern, vielleicht kann man ja mit allen weiblichen Wesen zwanglos abhängen. Nein, kann man nicht, das sind ausnahmen – und das sollten sie auch bleiben. Nun bin ich gespannt ob es wieder sieben Jahre dauert bis ich K. das nächste Mal sehe.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112427752347825800?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112427752347825800/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112427752347825800' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112427752347825800'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112427752347825800'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/08/in-sachen-freundschaft.html' title='In Sachen Freundschaft'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112358669359101035</id><published>2005-08-09T13:17:00.000+02:00</published><updated>2005-08-09T13:24:53.600+02:00</updated><title type='text'>Viva la Internet</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Ein Hoch auf das Internet. Hip, Hip Hurra. Eine wirklich grandiose Erfindung. Mal abgesehen davon, dass ich bequem von zuhause aus – live – in den Lustgarten etlicher Kurtisanen gucken kann, vereinfacht es mein Leben ungemein. Ich würde mich jetzt nicht gerade zu den Süchtigen zählen, die dann meist auch ihr Wochenende an dümmlichen LAN-Parties zubringen und sich die neusten Lara Croft Naked Module runter laden. Sondern einfach zu jener Gruppe, die aus Bequemlichkeit nicht mehr aufs Netz verzichten möchten. Mal eben schnell einen Flug buchen, ein Hotelzimmer an der Adria reservieren, sich über die neusten Tipps zu einem extravagante Krawattenknoten auf der Onlineausgabe von GQ informieren.&lt;br /&gt;Das alles sind angenehme Dinge und je nach Laune variiert meine Lieblingsbeschäftigung in die unterschiedlichsten Sparten. &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Mein derzeitiger Favorit: BOL&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die Onlinebuchhandlung(wobei sich das Angebot nicht ausschliesslich auf Bücher beschränkt) &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;umfasst ein riesiges Angebot, bietet moderate Lieferkonditionen(ab 70.- Bestellwert ist das Paket kostenlos) und man kann das alles auf Rechnung bekommen.&lt;br /&gt;Ausserdem und das scheint mir das Wichtigste, brauche ich nicht extra nach Luzern oder Zürich zu fahren, um eine ordentliche Buchhandlung zu finden, denn in Zug gibt’s ja nur die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;scheiss-monopolisten-Bücher Balmer AG&lt;/span&gt;. Zwei Filialen mit der Nutzfläche eines Dönerstandes und einem sagenhaften fünfeinhalb-Bücher-Sortiment . Obendrein bedienen in solchen Buchläden, ähnlich wie in Bibliotheken, merkwürdige Männer über 40 mit viel zu engen, eher grau als schwarz, weil ausgebleichten Jeans, die kurz über dem Knöchel aufhören und mit sehr warm aussehende Stricksocken weiterführen. Diese stecken in, oh ja ich bediene gerne Klischees, Sandalen. Von mir aus Künzli Gesundheitsschuhe, um nicht Birkenstock nennen zu müssen. Jedenfalls haben die keine Ahnung. Wenn ich nach einem Buch frage, schauen sie über ihre schmale pseudo-Intellektuellenbrille und geben ein gequältes „hmm“ von sich und setzten ein Gesicht auf, wie der liebe Moritz wenn er erfährt, dass in Dschibuti die Lärmbelästigung der lokalen Fauna beträchtlich durch das Getrommel der ansässigen Stammesbewohner gestört wird. Das geht zu weit, da muss man ein sehr besorgtes Gesicht aufsetzten und sofort diplomatische Schritte einleiten. Eine Lärmschutzüberbauung für 900 Mio. muss her. Aber sofort. Ich schweife ab. Was wollte ich sagen? Ach ja, die Buchhändler.&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;Die sagen dann immer: „müestemer bstelle!“. Aha müssten wir. Das bedeutet ja implizit, dass der Arsch das Buch lieber nicht bestellen würde, weil er &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=""&gt;a)&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;zu blöd ist den PC zu bedienen(was ich vermute), &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;oder &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 36pt; text-indent: -18pt;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style=""&gt;b)&lt;span style="font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 7pt; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal;"&gt;      &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;meine Buchwahl weder für literarisch wertvoll, noch sozial verträglich hält(was allem Anschein nach der Fall ist) &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;sonst hätte er gesagt: „müemer bstelle!“. &lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;Dieser kleine aber, aber wie mir scheint, doch wesentliche Unterschied, trägt dazu bei, dass ich leicht die Contenance verliere. Als ich noch in der Pubertät steckte reagierte ich jeweils ausfallend: “steck dir doch d’bstellig in Arsch!“, ist auch angebracht für einen 15 Jährigen.&lt;br /&gt;Mit den Jahren wird man etwas subtiler. Man gibt sich freundlich und kommunikativ, lässt den Arsch das Buch bestellen und fragt nach einem zweiten Buch, sobald er die erste Bestellung abgesetzt hat. Nach ein paar Bestellungen verlässt man vergnügt das Geschäft, kreutz alle zwei Tage auf und fragt den Arsch wegen der Bestellung. Mittlerweile kennt der einen und ist sichtlich genervt. Wenn dann endlich die Bücher eintreffen und er die Chance wittert, den Querulanten schnell loszuwerden, schaut man sich das erste Buch lange an und sagt: „hmmm nei, das hani nid bstellt, das isch s’falsche“, man legt das Buch achtlos zur Seite, es ist ja das Falsche, der Arsch murmelt etwas, man greift nach dem nächsten buch und sagt: „hmmm nei, au nid, definitiv s’falsche!“.&lt;br /&gt;Beim dritten Buch schaut man den Arsch vorwurfsvoll an. Es ist wichtig, den vorwurfsvollsten Blick den man drauf hat aufzusetzen, &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;so als hätte man sich zu seinem 7. Geburtstag eine Sachertorte gewünscht und kriegte stattdessen Rüeblikuchen. Wenn man den Arsch dann fixiert hat. Der Augenkontakt hergestellt ist. Der Arsch sich verkrampft an der Theke festklammert. Hält man das Buch mit ausgestreckten Armen vor sich und liest mit lauter, kräftiger Stimme, so dass es alle Anwesenden hören: „Babyficker, von Urs Allemann, Deuticke Verlag Wien!!! So en schund!! Händ SIE das bstellt?“&lt;/p&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;(anm. für Literaten: das Buch gibt’s wirklich, wurde sogar mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112358669359101035?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112358669359101035/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112358669359101035' title='27 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112358669359101035'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112358669359101035'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/08/viva-la-internet.html' title='Viva la Internet'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>27</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112344573826567456</id><published>2005-08-07T22:12:00.000+02:00</published><updated>2005-08-07T22:15:38.276+02:00</updated><title type='text'>Einmal voll bitte!</title><content type='html'>&lt;span lang="DE-CH"&gt;„Eis zweiesächtzg!!!“, es liegt ein Hauch von Verzweiflung in seiner Stimme. „Ahhh OK“, gebe ich mich bemüht, einigermassen interessiert zu wirken. „Nervt dich das nöd?“, er sieht mich an wie einer, der gerade im Begriff ist herauszufinden, dass sein ältester Sohn gerne Damenunterwäsche trägt. „Ähmm, ich weiss nid. So genau han ich mir das no nie überleit“, erwidere ich.&lt;/span&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ein paar Tage später fahre ich an einer Tankstelle vorbei und lese: „Bleifrei 95……1.62 Fr.“ (und noch so eine kleine etwas höher gestellte fünf…die mir signalisiert…es sind auch noch 0.5 Rappen pro Liter drauf zu legen). Ist das viel? Ich lasse mir von meinem Bordcomputer den Durchschnittsverbrauch anzeigen. Artig spuckt er die gewünschte Information aus: 13.7 Aha. Also gut 14 Liter auf 100 Kilometer. Das ist viel denke ich, nehme mein Mobiltelefon hervor, aktiviere die Kamera, stelle die Anzeige des Bordcomputers auf ‚Momentanverbrauch’ und trete aufs Gas. Mal sehen was der so schluckt wenn ich ihm die Sporen gebe.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;            &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/983/656/1600/07-08-05_2039.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/983/656/320/07-08-05_2039.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich bin doch etwas erstaunt. Nicht so sehr darüber, dass mein V8 durstig ist, sondern über die Tatsache, dass ich mich bis jetzt nie wirklich darum gekümmert habe. Wozu auch? Abgaswerte, CO2-Grenzbereiche und der ausgelutschte Begriff „Feinstaubverschmutzung“ lagen bis anhin ausserhalb meines Interessenspektrums. Bin ich deswegen ein schlechter Mensch? Muss ich mich schuldig fühlen dafür, dass der Tankwart mir jede Woche 80 Liter in den Bauch meines Panzers schüttet? Müsste ich jetzt öfters mal den Zug nehmen? Mich mit dem ganzen Pendlergesindel in ein Abteil zwängen? All den gutgelaunten Waldsterben-Verhinderer gegenübersitzen und so tun als würde mich ihr Gefasel nicht an den Rand des Wahnsinns treiben?&lt;br /&gt;Es ist bedenklich wie weit mein Unterbewusstsein schon von omnipräsenten Ökospinnern infiltriert wurde. Wenn das so weitergeht kriegen die mich doch tatsächlich noch dazu, einen dieser grotesk anmutenden, aber umweltfreundlichen asiatischen Kleinstwagen zu lenken. Oder noch schlimmer, ich steige aufs Fahrrad. Freiwillig! Und wo ist bitteschön der Platz für meinen elektrisch verstellbaren Ledersitz? Nixda! Ich soll strampeln. Soll unter keuchen von A nach B gelangen. Ein verschwitztes Sakko in kauf nehmen. Mir die Hosen mit diesen Reflektor-Beinklammern von der schmierigen Kette fern halten. Das alles damit mein Gewissen beruhigt ist? Damit ich im Sinne der Natur handle? Wer weiss schon was die Natur will? Hat sie schon mal zu mir gesprochen? Nein! Zu Heulsuse Moritz? Wohl eher.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Nach einigem hin und her besinne ich mich auf einen Spruch des weisen Al Bundy: „Es ist das recht eines Mannes eine Benzinschleuder zu fahren, um damit Bräute aufzureissen“. Ich muss grinsen, schalte mein Getriebe auf „S“ für Sport und versuche den Momentanverbrauch in die dreistellige Dimension zu jagen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112344573826567456?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112344573826567456/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112344573826567456' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112344573826567456'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112344573826567456'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/08/einmal-voll-bitte.html' title='Einmal voll bitte!'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112263516808025762</id><published>2005-07-29T12:52:00.000+02:00</published><updated>2005-07-29T13:15:53.363+02:00</updated><title type='text'>Italien 1 : 0 Frankreich</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Eigentlich wollte ich diesen Sommer nach Frankreich. Das war so geplant, ja, ja.&lt;br /&gt;Denn es liegt immer noch das Drehbuch zu einem Oscarverdächtigen Kassenschlager bei mir zu Hause. Den wollten wir ja eben in Frankreich mal kurz in einer Woche drehen. (das geht natürlich nur, weil mein teurer Freund, mit dem ich das Land von Mr. Miagi bereiste, und ich, auf schauspielerisch höchstem Niveau agieren, so dass jede Szene nur einmal gespielt werden muss und das Ding ist im Kasten)&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;Doch dann kam alles anders. Irgend eine Grossfirma kam auf die schwachsinnige Idee meinem Freund eine Stelle anzubieten, als Account Manager, und weil das gut klingt und mein Freund halt gerade nix besseres zu tun hatte, nahm er die Stelle an. Natürlich auf Kosten unseres Blockbusters. Grossartig. Vielen Dank auch Mr. Ichbinjasooooobusyundarbeiteinzüüüüüriiii. Dabei hatte ich mir doch schon überlegt was ich zur Oscarnacht anziehen würde und welches Sätzchen ich in die Kamera grinsen könnte. Das ist wichtig, denn wenn man sich nicht richtig gut vorbereitet widerfahren einem die schlimmsten Dinge. Es könnte zum Beispiel passieren, dass mir bei einer durch unbedachte Überschwänglichkeit verursachten Bewegung, eine Brust aus dem Kleidchen hüpft.&lt;br /&gt;Ich müsste dann verlegen in die Kamera glotzen und "huuuuch" sagen, hastig den Apfel wieder in den Korb legen und den kleinen Lapsus mit gekünsteltem Losprusten überspielen. And the Oscar goes to......aber lassen wird das. &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich bin ja glücklicherweise geistig dermassen Flexibel, dass ich umdisponieren und mich auf neue Dinge stürzen kann. So kam es auch, dass ich vorgestern die Eingebung hatte, übers Wochenende nach Berlusconien zu fahren und mir zwei Tage die Sonne auf den Bauch brennen lassen, das wärs. Und das tun wir jetzt auch. Also mein Freund Mr. Ichschmeissdenfilm und ich. (an meine homophilen Leser: 'Freund' im klassischen Sinne! Also nichts mit Händchenhalten und Schweinkram)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Frankreich ist raus, Italien drin! &lt;/p&gt;         &lt;p class="MsoNormal"&gt;Das hat so was Nostalgisches. Ich kenne niemanden, der nicht mindestens ein Mal mit seinen&lt;br /&gt;Eltern im überladenen Auto gen Süden fuhr. Das grossartigste am ganzen Urlaub ist seit je, papperlapapp Strand, Sonne und so weiter, die Fahrt.&lt;br /&gt;Genauer die kurzen Stopps, bei denen die besorgten Väter noch schnell den Reifendruck, Ölstand, Kühlerflüssigkeit und Bremsscheibenzustand kontrollieren. Während die Mütter ihre&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;mitgebrachten Fressalien hervor kramen und die schmierigen Sandwichs verteilen möchten, wo es doch im AUTOGRILL die leckersten Dinge gibt.&lt;/p&gt;         &lt;p class="MsoNormal"&gt;Generell umgibt die italienschen Autobahnraststätten eine ganz spezielle Aura. Da treffen Menschen aufeinander die unterschiedlichste Ziele verfolgen.&lt;br /&gt;Auf einmal steht da der Unternehmer Wolfgang-Ludwig aus Frankfurt a.M., der vor wenigen Sekunden seinen klimatisierten 7er verlassen hat, neben dem Fischverkäufer Giuseppe aus Triest, der vor zwei Stunden aus seinem Piaggio Transporter kletterte, am Gruppenpissoir. Der ungehobelte nouveau-riche entledigt sich unter Getöse seiner störenden Winde und Giuseppe lacht.&lt;br /&gt;So was nennt sich Völkerverständigung, kultureller Brückenschlag, oder wie man in Trendy-Town sagen würde‚ ein get-together der Nationen. Da könnten sich UNESCO und Konsorten ein Stück von abschneiden. Aber das dürfen sie leider nicht - es führen keine ÖVM zur Raststätte.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112263516808025762?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112263516808025762/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112263516808025762' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112263516808025762'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112263516808025762'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/07/italien-1-0-frankreich.html' title='Italien 1 : 0 Frankreich'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112232724229260632</id><published>2005-07-25T23:32:00.000+02:00</published><updated>2005-08-03T09:37:33.716+02:00</updated><title type='text'>Pimp my Wortschatz</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Als ich mich noch in der Primarschule langweilte, war alles anders. Ich befand alle Mädchen für doof und das mit gutem Grund, denn da wo ich täglich 800 Meter zu Schule laufen musste gab’s weder schöne(was mich damals eigentlich noch nicht sonderlich interessierte, aber ich muss wohl instinktiv gemerkt haben, dass mir solche Belanglosigkeiten später einmal wichtig werden), noch kluge. Letzteres nervte mich nur, wenn ich mit der verhassten Corinne in einer Gruppe sein musste und sie immer auf Grund ihrer körperlichen Überlegenheit bestimmte, wer was zu tun hatte. Der geneigte Leser wird es erahnen, LordLevi ist von Geburt an reich gesegnet an grundsätzlichem Unverständnis für Autoritäres gebaren – erst recht, wenn ein Pferd nicht von einer Kuh unterschieden werden kann, obwohl doch beides im heimischen Stall steht. Da werde ich griesgrämig. So was prägt. Um meinen Unmut zu kompensieren verprügelte ich halt einen (manchmal auch eine – ich kann mich nicht erinnern, dass mir damals jemand gesagt hätte, man dürfe Mädchen nicht schlagen) aus meiner Klasse, der etwas schmächtiger war als ich. So ist das halt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ansonsten gab es sehr einfache Verhaltensregeln. Einen allgemein gültigen Konsens was man gut finden durfte und was nicht. Zum Beispiel Knight Rider. Hasselhoff war der Grösste. Und immer am nächsten Morgen nach der Ausstrahlung war als erstes Turnen. Diese Stunde hasste ich am meisten. Nicht etwa weil ich dicklich, unsportlich, oder sonst wie körperlich bemängelt gewesen wäre, sondern weil meine Eltern die absurde Vorstellung vertraten, Fernsehen verderbe den Charakter. Den Charakter!!! &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ach soooo ja klar, ich war ja auch erst acht, da hat man natürlich vollstes Verständnis für die pädagogischen Experimente von Späthippies. Einmal in der Woche wurde ich zum Aussenseiter degradiert. Ich konnte nicht mitreden. Obwohl ich anfänglich vorzutäuschen versuchte, ich hätte die Sendung gesehen,(aber es sprach sich herum dass „de düütsch“ keinen TV besass) liess man mich links liegen. Ich wusste nichts von „Turbo Boost“ und „Super Persuit Mode“. Natürlich hatte ich die eine oder andere Sendung gesehen und wusste ungefähr worum es ging, aber die aktuellsten Geschehnisse und was noch wichtiger war, Schlagworte, zogen an mir vorbei. Die restlichen Stunden nach der Turnlektion wurden jeweils dahingehend verwendet, möglichst oft Michael oder KITT nachzuahmen. Missbilligend wurde ich mit „du heschs jo gar ned gseh“ zurechtgewiesen, wenn ich mich ebenfalls in der Anwendung von Anglizismen versuchte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wobei wir bei meinem eigentlichen Thema(bin wohl etwas abgeschweift) von heute wären, – Anglizismus sucks! (anm. Spruch geklaut vom T-Shirt des grossen Stu, der hier namentlich genannt werden will)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Fürchterlich. Schon das Wort selbst verursacht Brechreiz. Und als ob nicht schon schlimm genug wäre, dass die Mittdreissiger-pseudo-Karrieristen-Sonntags-Rollerblader sich beim trendy biz-lunch erzählen, wie stressed sie doch sind und so wenig gap im pda auch mit fringe benefits nicht zu einer win-win-situation führen, vergewaltigen die heutigen Primarschüler, namentlich Generation Klingelton, mit immer debiler werdender Simplifizierung die deutsche Sprache. Massgeblich beteiligt ist die Bling-Bling-Fraktion, die zwischen überdimensionalen Weiberärschen und dicken Schlitten keine Zeit mehr findet, einen halbwegs vernünftigen Satz ins Mikro zu rotzen. Wozu auch, schliesslich versteht jeder was gemeint ist, wenn ich sage „she’s like woooooow!“&lt;br /&gt;Sowas in der Art dachte sich auch die Polizei in Zug, als sie Aufkleber anfertigte mit dem Spruch „Gewalt = No Geil!“, was noch als vergleichsweise Harmlos zu werten ist.&lt;br /&gt;Die Degeneration ist bereits dermassen fortgeschritten, dass ein Nachrichtensprecher bei N24 doch tatsächlich in die Kamera grinste und sagte: „Es ist cool sein Fahrrad zu pimpen“.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112232724229260632?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112232724229260632/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112232724229260632' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112232724229260632'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112232724229260632'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/07/pimp-my-wortschatz.html' title='Pimp my Wortschatz'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112171696300042215</id><published>2005-07-18T21:53:00.000+02:00</published><updated>2005-07-18T22:13:17.270+02:00</updated><title type='text'>Klassenfahrt ins Muätital</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Die wenigsten haben eine Ahnung wo sich das Muotathal überhaupt befindet, geschweige denn je mit einem Oberalmiger (bezeichnet die dort ansässigen Urgeschlechter, korrigier mich Roger, wenn ich falsch liege) gesprochen. Vielmehr kursieren die wildesten Geschichten und ich-kenne-jemanden-der-jemanden-kennt-Sagas. So soll angeblich die für unseren Breitengrad unübliche Schädelform der Einheimischen daher rühren, dass vor ein paar Jahrhunderten russische Soldaten ins Tal einfielen und die Mägde und Bäuerinnen zu unzüchtigem Schweinkram im Heuschober drängten. Das führte zu einer Generation von kartoffelköpfigen Innerschweizern deren russischer Einschlag bis heute erhalten blieb. Es ist jedoch davon abzuraten einem angetrunkenen Muotathaler diese Version seines Stammbaumes näher zu bringen.&lt;br /&gt;Anlässlich der vier Semester Informatikscheiss, leider erst die Hälfte, die wir bis jetzt hinter uns gebracht haben, versammelte sich der Grossteil meiner Klasse im Muotathal um etwas zu feiern. Also minderwertiges Fleisch auf den Grill, Bier in die Hand, dummes zeug labern, Schmuddelwitze erzählen, sentimental werden und mit zunehmendem Fuselstand auch die arroganten Grosskotze(ein paar Leidensgenossen der Klasse und meine Wenigkeit) nett finden.&lt;br /&gt;Um dem entgegenzuwirken und weil verwilderte Täler kein Anlass zu Stil Unsicherheiten geben, begnügten wir uns nur mit dem Besten. Angefangen mit zartestem Rindsfilet bis hin zu extra dafür neu erworbenem Besteck, Made in West Germany, führten wir unsere eigene kleine Gourmetküche.&lt;br /&gt;Irgendwie reichte der Alkohol nicht aus, oder es gibt Strukturen die nicht so einfach zu brechen sind, jedenfalls sassen wieder die üblichen Grüppchen zusammen. Nach ein paar Flaschen Bier und unzähligen Diskursen über Brüste, optimale Intimrasuren und sexuelle Präferenzen(an die Klischeeverherrlicher: nicht alle Informatikstudenten stehen auf Klingonen) unternahmen wir eine kleine Erkundungstour, geführt von einem Klassenkameraden der sich zu recht als Oberalmiger bezeichnet, ins örtliche Pub(in der Schweiz bevorzugt „Pöbb“ ausgesprochen). Dort erfuhren wir, dass der Laden nur deshalb nicht aus allen Nähten platzte, weil das „Tann-Fäscht“ stattfand und alle Trinkfreudigen sich dort die Kante geben würden. Das war definitiv was für uns.&lt;br /&gt;Obwohl wir noch warnend gefragt wurden ob wir denn überhaupt über ein allrad getriebenes Fahrzeug verfügen würden, natürlich nicht, stürzten wir uns wagemutig ins Abenteuer. Der Berg ruft! Um mal einen billig-Techno-Hit der 90er zu&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;bemühen.&lt;br /&gt;Nach etwa 15 Minuten einspuriger Bergstrasse mit Neigungswinkel an die 20 % erreichten wir besagtes Tann-Fäscht. Was uns erwartete übertrifft die kühnsten Älpler-Romantik-Fantasien der gesamten Sünnelipartei. Einfach sagenhaft. Die bewaldete Bergstrasse wurde immer lichter und ein kleines Plateau mit Hof bildete sozusagen die Sackgasse. Rings um den Viehstall, welcher notabene als Konzertsaal für urchige Handorgelmusik herhalten musste, parkten reihenweise die Autos bis weit den Hang hinauf. Was sofort auffiel – der örtliche Subaruhändler hat wohl keine Konjunkturflauten zu beklagen. Die Besucher des Tann-Fäscht waren, wie unser Guide konsterniert feststellte, wenig „hiesigi“ was soviel bedeutet wie, nicht von hier. Stattdessen aus den umliegenden Kantonen UR, NW,OW, ZG und sogar einer aus Züüüüriiiii und das will was heissen, denn bekanntermassen ist Zürich ja die angesagteste Metropole der Welt, also muss diese Party schon was besonderes sein. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Was mich hingegen nachdenklich stimmte – nirgends waren grimmige Glatzkopf-Rütlischwörer zu sehen. Im Gegenteil, es wurde herzhaft gelacht, einander zugeprostet und grosszügig Schnupftabak verteilt. Man konnte jemanden Anrempeln, aus versehen Bier über die Jeans eines Mädchens schütten, deren Freund zum Abendbrot locker ein halbes Rind verspeist hatte, oder jemandem auf den Fuss treten, ohne dass gleich die Ambulanz antraben musste(wäre schon rein aus geografischer sicht unsinnig).&lt;br /&gt;Nach wenigen Minuten hatte ich begriffen wie hier am einfachsten kommuniziert wird, nämlich mittels lautem, aber undeutlichem zurufen von irgendwas und dabei die Flasche hochhalten. Was ich natürlich sofort ausprobieren wollte und die zwei schönsten Mädels mit einem polternden „schöni Sännerin“ begrüsste…und siehe da…ich erntete ein scheues Lächeln und Flasche hoch.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Womöglich hatte ich bis anhin ein völlig falsches Bild von diesem Talvolk. Vielleicht haben die Menschen hier einen Weg gefunden miteinander umzugehen ohne sich dabei gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Irgend etwas familiäres, wo jeder jeden kennt und alle alles von allen wissen. Ich bin wirklich beeindruckt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Das einzig sonderbare an sich war die Garderobe. AC/DC muss wohl auch im Muotathal einen Merchandising Stand betreiben, anders ist die Vielzahl von Aufnähern und T-Shirts nicht zu erklären. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112171696300042215?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112171696300042215/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112171696300042215' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112171696300042215'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112171696300042215'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/07/klassenfahrt-ins-mutital.html' title='Klassenfahrt ins Muätital'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-112118573613255413</id><published>2005-07-12T18:27:00.000+02:00</published><updated>2005-07-12T19:16:58.506+02:00</updated><title type='text'>Wort zum Sonntag</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Es ist Sonntag, 12:15 Uhr und ich habe mich gerade aus dem Bett gequält, als mein Mobiltelefon lieblichen Jazz von sich gibt und mir signalisiert, ‚hey, da will dich jemand sprechen’. Toll! Hurraaaa! Sowas brauche ich nachdem ich aufgestanden bin. Ein an Logorrhö leidender Artgenosse der mich dazu bewegen will aus meiner phlegmatischen Morgenstimmung auszubrechen, mich in feinen Zwirn zu zwängen und etwas der Seepromenade entlang zu schlendern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Es war dann aber mein Vater, nicht minder unangenehm zu früher Stunde, denn das bedeutet für gewöhnlich Stress, Hektik, Verpflichtungen. Aber was solls, denk ich mir und nehme ab. Schliesslich komme ich ja gerade aus den Ferien, da steckt man so was weg. Etwas ausser Atem erklärt er mir, ich solle doch möglichst umgehend zu ihm fahren, irgendwelche schweren Tischplatten und was weiss ich, könne er unmöglich selber tragen. Wusst’ ich’s doch! Aber da ich noch keinen grossen Hunger habe und ausserdem zu Faul bin mir Cornflakes in eine Schüssel zu kippen fahre ich gleich los. Die paar Dinge die es zu schleppen gibt erweisen sich als ausgewachsenen Umzugshausrat aber das ahnte ich schon. Bandscheiben überstrapaziert, Bier hinunter gekippt, was auf leeren Magen angenehm einschlägt und ab zum SUBWAY für ein Chicken-Curry-Sandwich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Dort stelle ich mit angenehmer Überraschung fest, dass ausser mir sämtliche Gäste aus dem Balkan stammen und da ich gerade von einem Segeltörn in Kroatien zurück komme wirkt dies auf mich irgendwie besänftigend. Ich leide ja für gewöhnlich stark an Fernweh wenn ich aus dem Urlaub zurück bin. Das beginnt meist schon ein paar Tage vor meiner Heimreise und wenn ich labil wäre, würde daraus wohl ein ausgewachsener Depressionsschub entstehen. Doch heute nicht, nicht an diesem Sonntag, es ist zwar schweinekalt und anstatt der in Kroatien üblichen grazilen, grossgewachsenen, vollbusigen, blonden, blauäugigen Schönheiten lungern pummlige Teeny-Albanerinnen und ihre halbstarken Gel-Macker herum und benehmen sich grossspurig aber mich amüsierts. Mir fällt auf, dass das Verhalten hier nur minimal von dem in ihrer Heimat abweicht und das stimmt mich nachdenklich – denn daraus liesse sich schliessen, dass auch wir, also die Schweizer(wobei ich mich genau genommen ja nicht dazu zähle und das nicht bloss weil ich den roten Wisch nicht besitze) uns im Urlaub ebenso benehmen wie hier. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ok. Greifen wir also zur bewährten Methode des Syllogismus…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Erster Schritt:&lt;br /&gt;Die Schweizer(oder von mir aus auch Deutschen, zu denen ich mich zähle) benehmen sich im Urlaub genau gleich wie zu Hause.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Zweiter Schritt:&lt;br /&gt;Sie verhalten sich im Urlaub wie synapsenlose Höhlenbewohner&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Schlussfolgerung:&lt;br /&gt;Alle Schweizer(oder von mir aus auch Deutschen, zu denen ich mich zähle) sind grenzenlos schwachsinnige Denkverweigerer&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Q.E.D.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-112118573613255413?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/112118573613255413/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=112118573613255413' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112118573613255413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/112118573613255413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/07/wort-zum-sonntag.html' title='Wort zum Sonntag'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-111937129960790835</id><published>2005-06-21T18:26:00.000+02:00</published><updated>2005-06-21T18:49:26.083+02:00</updated><title type='text'>Ganz Wiiiieeeeeeen...</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;..ist auf Heroiiin. Dies zumindest die Aussage von Falco. Die Wahrheit? Kann ich nicht beurteilen, obwohl ich übers Wochenende dort war. Und darauf weiss auch Veronika, eine 21 jährige Zweitsemester Wirtschaftsstudentin aus Russland, die ich an einer Party kennen lernte, keine Antwort. Wunderschöne Augen. Aber wortkarg. Sie geizt geradezu mit Silben, im Gegensatz zur Kleidung, dafür dann wieder mit körperlicher Nähe. Sei’s drum. Wien rockt. Es ist äusserst angenehm, man fühlt sich nämlich als Ausländer unter Ausländern. Und das hat schon was. So kommt es mir wenigstens vor. Erstaunt nehme ich das Wechselgeld entgegen, von einem jungen Mann mit unverkennbar slawischen Gesichtskonturen. Dazu der leicht nasale Singsang mit merklich spöttischem Unterton, der dem Wiener Schmäh so eigen ist. Ungewohnt das Ganze. Aber angenehm. Auch hinsichtlich der Dynamik der Stadt. Nicht so hektisch wie London und um längen Stilvoller als Berlin. Aber trotzdem diese Leichtigkeit des Seins wie sie in mediterranen Städten zu finden ist. Hervorragendes Essen und das in Bauarbeiterportion. Wie gut dass ich nicht zunehme, im Gegensatz zu den von Schnitzel zu Schnitzel fülliger werdenden Überseetouris(die übrigens schon äusserst massig angereist sind – nur dass hier nicht der Eindruck entsteht die Schnitzel wären fett, oder so, im Gegenteil, hauchdünn und knusprig, in Schweineschmalz schwimmend, heraus gebacken). Obwohl, aus architektonischer Sicht passen die ganz gut; pflegten die Bewohner jener Zeitepoche doch das etwas opulentere Schönheitsideal. Aber richtig viel kriege ich in Sachen Kultur ja meist nicht mit. O.K. ich war im MUMOK(steht für Museum Moderner Kunst, soll wohl der deutsche Ableger von MUMA (Museum Of Mordern Arts / NY) sein, obwohl das irgendwie lächerlich klingt fällt das dem Mäzen nicht auf, sonst hätte er es vielleicht „Haus der modernen Künste“ genannt – ohne Akronymverwurstelung), aber sonst? Das liegt am Carrie-Bradshaw-Powershopping-Syndrom von dem mein Bruder und ich, der mich übrigens begleitet hat, gepeinigt werden. Und das ist mittlerweile ziemlich ausgeprägt. In fortgeschrittenem Stadium so zu sagen. An einem Tag 11 T-Shirts, zwei Jeans, ein Paar Sneakers und einen Hut kaufen? Kein Problem; da bleibt noch genug für die restlichen zwei Einkaufstage übrig; schliesslich darf ja jeder 22 Kg Gepäck mit in den Flieger nehmen, der von dem Mann ohne Ohren betrieben wird, und bei sieben Kg Anreisegewicht kann das doch ein ganz schöner Haufen gewobenes werden. Wäre ja schade wenn die Kapazität nicht ausgelastet würde. Wozu bezahlt man denn die 90 Euro Flugpreis inklusive Taxen, wenn nicht dafür, dass schmierige Männer mit Neongilets die kleinen Cargowägelchen mit den Koffern drauf, übers Rollfeld karren und unter grösster Anstrengung wegen der prallen Sonne, in den Bauch der Maschine wuchten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-111937129960790835?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/111937129960790835/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=111937129960790835' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111937129960790835'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111937129960790835'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/06/ganz-wiiiieeeeeeen.html' title='Ganz Wiiiieeeeeeen...'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-111805647214055656</id><published>2005-06-06T13:12:00.000+02:00</published><updated>2005-06-12T17:20:08.746+02:00</updated><title type='text'>Der Idiot</title><content type='html'>&lt;span lang="DE-CH"&gt;Das soll jetzt keine Anspielung auf den Roman von Dostojewski werden. Keine Verniedlichung des Substantivs durch die Tugendhaftigkeit des naiven Fürsten Myschkin. Im Gegenteil. Mein Protagonist, Mr. Plaintext, leidet an Idiotie im medizinischen Sinne, sprich, ein Mensch mit einem IQ unter 20. Doch so was darf man ja nicht sagen. Nein so was nicht. Nein, nein, das ist böse und gehört in die Ecke des N Wortes. Versuchen wir es also Folgendermassen:&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;            &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;„&lt;i style=""&gt;Der Begriff &lt;b style=""&gt;kognitive Behinderung&lt;/b&gt; (Cognitive Disability) wird von einer Anzahl von Vertretern aus Literatur und Lehre gegenüber der &lt;b style=""&gt;geistigen Behinderung&lt;/b&gt; bevorzugt, da er den qualitativen Unterschied zwischen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Geist&lt;/span&gt; und &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gehirn &lt;/span&gt;bzw. zwischen geistigen Fähigkeiten und kognitiven Fähigkeiten herausstelle.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;So zählten zu den geistigen Fähigkeiten eines Menschen auch das Vermögen, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Gefühle &lt;/span&gt;- wie etwa &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wut&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Trauer&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Freude&lt;/span&gt;, &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Glück &lt;/span&gt;oder auch &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Empathie &lt;/span&gt;- zu empfinden beziehungsweise auszudrücken. Dieses Fähigkeitsspektrum ist beispielsweise bei Menschen mit Down Syndrom, denen bislang das Atribut einer geistigen Behinderung zugeschrieben wurde, normalerweise gar nicht beeinträchtigt, weshalb die gängige Bezeichnung ihren Kritikern als zu unscharf oder sogar als diskriminierend erscheint.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Zu den von einer Behinderung betroffenen koginitiven Fähigkeiten zählten dagegen &lt;b style=""&gt;Aufmerksamkeit, Wahrnehmungsfähigkeit, Erkenntinsfähigkeit, Schlussfolgerung, Urteilsfähigkeit, Erinnerung/Merkfähigkeit, Lernfähigkeit&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen" title="Lernen"&gt;&lt;span style="text-decoration: none; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;,&lt;br /&gt;Abstraktionsvermögen &lt;/b&gt;und&lt;b style=""&gt; Rationalität&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;“. [http://de.wikipedia.org/wiki/Geistige_Behinderung]&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="DE-CH"&gt;Na gut, mein Arbeitskollege (wobei Arbeitskollege zu wohlwollend klingt, treffender wäre, Mensch der unglücklicherweise im selben Büro abhängt), ist also nicht geistig, - sondern kognitiv Behindert. Was die Sachlage zwar nicht entschärft aber wesentlich zur &lt;span style=""&gt;political correctness beiträgt und das ist wichtig im Hoheitsgebiet des lieben Moritz.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich bin ja eigentlich ein besonnener, nachsichtiger, geduldiger, menschennaher, hilfsbereiter und zuvorkommender, Zeitgenosse. Man kennt mich auch unter der schlichten Bezeichnung „Ghandi vom Aargau“. Ich hege keinen persönlichen Groll gegen ihn. Doch was zuviel ist, ist zuviel. Lange habe ich mich zurück gehalten. Immer wieder habe ich darauf verzichtet meiner inneren angestauten Aggression ein Ventil zu öffnen…ich kann diesen Typen nicht länger ertragen!&lt;br /&gt;Natürlich bin ich es gewohnt, ständig auf unterbelichtete zu treffen; wie etwa jeden Morgen an der Kasse im örtlichen Coop, oder bei einer Polizeikontrolle oder an der Fachhochschule, beim Bäcker, im Kaffeehaus, an der Ampel, im Nachtklub, auf dem Golfplatz, in der Sauna – ständig.&lt;br /&gt;Doch das ist was anderes. Man muss mit niemandem kommunizieren. Kann einfach seinen Dingen nachgehen. Sich auf den Frisörsessel fläzen und ein Männermagazin geniessen. Auf die Frage nach der scheiss „Supercard“ einfach nichts antworten, in sich hineinfluchen, bezahlen und weg. Sowas geht natürlich im Büro nicht. Und ich kämpfe ständig mit der Versuchung dem Gehirnabstinenzler ein Keyboard in de Arsch zu rammen. Nur so als nette Geste für…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;…die ständig sich wiederholenden Fehler. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;…die unendlich schwachsinnigen Äusserungen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;…die Dreistigkeit drei Mal in einer Woche das Selbe zu Fragen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;…die Debilität nicht fähig zu sein, eine Installationsanleitung Schritt für Schritt auszuführen –  fehlerfrei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;…die effeminierten Entschuldigungsversuche.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;…die Unverfrorenheit mir kostbare Zeit zu stehlen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;…die grundsätzlich fehlgeleiteten Denkversuche.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;…die infantilen „reboot“ Lösungen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;…die dümmlichen Gesichtszüge wenn was nicht funktioniert(was eigentlich immer der Fall ist)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;…die Nutzlosigkeit seiner Gegenwart&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;…Phuuuuuu das tat not. Jetzt geht’s mir besser. Das ist wie wenn man nach stundenlangem Biertrinken und daraus resultierendem Harndrang endlich einen Baum findet. Ein wunderbares Gefühl. Ich hoffe es hält ein wenig an…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-111805647214055656?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/111805647214055656/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=111805647214055656' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111805647214055656'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111805647214055656'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/06/der-idiot.html' title='Der Idiot'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-111774760736626575</id><published>2005-06-02T23:17:00.000+02:00</published><updated>2005-06-02T23:36:23.743+02:00</updated><title type='text'>"Rein-raus-Video"</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Neulich sagte mir jemand, als die Rede auf Pornographie zu sprechen kam, er könne „mit so öppis“ nichts anfangen. Eigentlich nichts verwunderliches, das sagen schliesslich alle verklemmten Moralisten, welche ihren Trieb und somit sich selbst verleugnen. Doch dieser Typ lieferte mir als Begründung das wohl dämlichste aller Argumente:&lt;br /&gt;„Es sind immer so schlächti Handlige und de Dialog isch au immer chli doof“&lt;br /&gt;Hallooooooooooo!!!&lt;br /&gt;Wer in drei Teufels Namen will eine anspruchsvolle Handlung, geschweige denn intellektuelles Gefasel? Ich will pralle Euter sehen und frisch gemähte Venushügel! Es ist mir so was von scheiss egal ob es eine logisch Handlung gibt oder die Satzkonstellationen ausgefeilt sind. Denn schliesslich geht es in einem Porno ja auch nicht darum auf möglichst subtile Art und Weise in die Horizontale zu gelangen, sondern diese aus jedem erdenklichen Winkel auf Zelluloid zu bannen. Wobei wir gerade bei der Frage wären worum es eigentlich geht? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Meiner Ansicht nach dient solch ein Streifen ja nur dem Zwecke möglichst schnell Blut in den Schwellkörper zu kriegen – auf dass man sich endlich der angestauten Reproduzierbarkeit entledige.&lt;br /&gt;Von wegen Dialog und Handlung. Pfffffffffft.&lt;br /&gt;Erstaunlicherweise sagen das immer jene die keine Folge von GZSZ verpassen. Als ob es da einen qualitativen Unterschied gäbe zwischen dem Gepiepse einer wasserstoffblondierten Stöhnpuppe und dem nervtötenden Gebrabbel von Cutterfeld und Co.&lt;br /&gt;Es gibt also keinen wirklichen Grund auf Pornofilme zu verzichten, ausser natürlich, die olle Tittenmaus ist hässlich...oder das Genital des Darstellers ist übermächtig gross und wirft einen leicht negativen Schatten auf den eigenen Soldaten(kommt zum Glück sehr selten vor...)&lt;br /&gt;Für all jene denen eben dies zur Last wird...es gibt auch Lesbenvideos – höchste Zeit wieder mal Andrew Blake’s „Girlfriends“ rein zuziehen…gimme-five.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-111774760736626575?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/111774760736626575/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=111774760736626575' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111774760736626575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111774760736626575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/06/rein-raus-video.html' title='&quot;Rein-raus-Video&quot;'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-111584368435285222</id><published>2005-05-11T22:33:00.000+02:00</published><updated>2005-05-11T22:41:37.373+02:00</updated><title type='text'>Hotel Mama</title><content type='html'>Zugegeben, es ist mir manchmal ein wenig unangenehm einzugestehen, noch bei Muttern wohnhaft zu sein. Vor allem in Gegenwart schöner Mädchen. Was nicht all zu oft der Fall ist. Das allein sollte schon zu denken geben. „Muttersöhnchen“, „Weichei“, „Spätzünder“. sind die häufigsten Diffamierungen welche mir verhöhnend vor die Füsse gerotzt werden. Das muss man sich schon gefallen lassen. Nicht dass ich kein Lust hätte eine eigene Wohnung zu halten und den Marmorfussboden selbst zu feudeln. Keineswegs. Es ist mir nicht gegeben. Ich eigne mich nicht dazu. Das hat auch nichts mit überspitztem, patriarchalischem Gedankengut zu, sondern einfach mit der Tatsache, dass ich es noch nicht mal zu Stande bringe, mein Vehikel sauber zu halten. Wie soll das erst mit einem 300 Quadratmeter Loft funktionieren?&lt;br /&gt;Vor ein paar Tagen war es mir gegönnt ein aussergewöhnliches Geschöpf in der Fahrgastzelle zu haben, was mich natürlich veranlasste, meine Karre vorgängig zu entrümpeln. Hauptsächlich leere PET Flaschen, Karton, RedBull Dosen und sonstiger Einzelgängermüll. Ein enormer Aufwand wenn man nicht einfach alles am nächstgelegenen Waldrand deponieren will, denn der Unrat des 21. Jahrhunderts pflegt es strikt nach Rassenlehre getrennt zu werden. Wäre ja auch verrückt wenn Alu und Plastik sozusagen im Multikulti-Kehrichtsack zusammengepfercht würden. Nein so was geht nun wirklich nicht. Ich hab also klar Schiff gemacht und den Mist fein säuberlich sortiert. Einige hundert Kilometer später ist der Fond wieder von neuem mit Abfall übersäht. Hätte ich also eine eigene Wohnung würde ich unweigerlich dazu gezwungen alle drei Monate die bis obenhin zugemüllte Bude fluchtartig zu verlassen. Das ist denkbar unangenehm, denn schliesslich gewöhnt man sich nicht so schnell an die eigenen vier Wände. Es bleibt mir demnach nichts anderes übrig als so lange im Hotel Mama zu residieren als nur möglich. Sonst sehe ich schwarz für meine Zukunft. Im Ernst. Sowas lässt sich nicht schönreden. Doch versuche mal einer diese missliche Lage zwischen zwei Bier einer Dame zu erklären.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-111584368435285222?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/111584368435285222/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=111584368435285222' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111584368435285222'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111584368435285222'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/05/hotel-mama.html' title='Hotel Mama'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-111574772731179293</id><published>2005-05-10T19:51:00.000+02:00</published><updated>2005-05-10T19:57:58.946+02:00</updated><title type='text'>Vorruhestand</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Es ist schon merkwürdig wie die Zeit vergeht. Natürlich ist mir bewusst dass ich älter werde. Ich heul mich auch ständig darüber aus. Bei Bekannten, im berüchtigten WWW, oder bei wildfremden. Freunde hab ich ja keine – oder nur solche die ihr Geld nicht wert sind. Wie dem auch sei, meine vorgezogene Midlifecrisis hat einen neuen Tiefstand erreicht. Ich hab das unmögliche erreicht. Den Sprung von der Pubertät direkt in die Wechseljahre. Wobei ich mir nicht mal sicher bin ob das bei Männern überhaupt möglich ist. Die verschiedenen Altersabschnitte eines Menschen lassen sich auf sechs wesentliche Sequenzen reduzieren: Säugling – Kind – Teeny – Arbeitstier – lustiger Rentner – verwirrter Greis. Wobei ‚Arbeitstier’ etwa die Hälfte des Lebens verschlingt. Die Wechseljahre setzen um die 50 ein. Woran ich meinen gealterten Zustand bemerkt habe?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wie jeden Morgen verbringe ich auch vergangenen Sonntag mehrere Stunden vor dem Spiegel um mich über Gottes Geschenk zu freuen – mein Gesicht. Und was müssen meine Schwimmbeckenblauen Augen sehen – Jesus Maria – ein Pickel! Nicht etwa einfach nur so eine kleine Pustel, die beim Ausdrücken eine übel riechende, gelbliche Flüssigkeit abgibt. Oh nein, weit dramatischer. Es ist einer dieser nach innen gewachsenen Übeltäter. Der schmerzt wenn man dran kommt und im Umkreis von eineinhalb Zentimeter die Haut rot färbt. Und zu allem Übel kommt noch dazu dass sich besagter Monsterpickel nicht etwa nahe am Haaransatz ansiedelte, sondern auf meiner Nase. Man muss wissen, ich besitze das Glück mit einer ausgeprägt männlichen Nase gesegnet zu sein(unverschämte Taugenichtse haben die Frechheit mein Riechorgan, wie infantil, „gross“ zu nennen) Da steh ich also. Schweigsam betrachte ich den Pickel und beginne innerlich zu weinen. Mir wird klar, das kann nur an den Wechseljahren liegen. Ich bin also körperlich schon um die 50. In Panik geraten überprüfe ich ob meine Zähne noch echt sind. Sie sind es noch. Aber wie lange? Meine aussergewöhnliche Haarpracht scheint ebenfalls schon an Glanz eingebüsst zu haben. Was für eine schreckliche Welt. Doch meine Mutter sagt immer ich solle nicht so negativ sein und versuchen allem etwas Positives abzugewinnen. Ok. Noch 15 Jahre und ich bin Rentnerin.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-111574772731179293?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/111574772731179293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=111574772731179293' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111574772731179293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111574772731179293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/05/vorruhestand.html' title='Vorruhestand'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-111496173266314057</id><published>2005-05-01T17:33:00.000+02:00</published><updated>2005-05-09T13:42:55.896+02:00</updated><title type='text'>Die ReGIERung stürzen!</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;So der Claim der offiziellen 1. Mai Zeitung. Warum ich das weiss?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wie der Zufall so spielt, traf es sich, dass ich mit meinem italienischstämmigen Weggefährten an der Vorfeier zum 1. Mai vorbeischlenderte. Eigentlich trieben wir uns nur in der Langstrasse rum, weil wir nach einer kulinarischen Leckerei zu später Stunde Ausschau hielten. Ein Plakat am Eingang zur alten Kaserne in Zürich, wo diese Vorfeier stattfand, erregte meine Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://mitglied.lycos.de/lorlevi/hpbimg/velo.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;("parkieren??")&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wo so viel Ordnung herrscht kann kein schlechter Ort sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Magisch angezogen von unsäglichem Lärm bewegten wir uns Richtung Bühne, auf der gealterte Kampflesben ihren Unmut über 'the System' kund taten. Man spricht ja englisch in Züri. Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Das Publikum war überwiegend ungepflegt und sehr rebellisch, wie man an ihren bedruckten T-Shirts unschwer erkennen konnte. Nun gut. Es soll ja nichts über einen Menschen aussagen, wenn er sich keinen ordentlichen Haarschnitt leisten will. Also auf ins Getümmel. Immer darauf bedacht mich so durch die Menge zu schlängeln, dass mein hellbeiger Nadelstreifen Veston keine Brandlöcher abkriegt. Es reihen sich 'Orientierungsstände' an Imbissbuden. Alle versehen mit kämpferischen Spruchbändern. Anlass genug uns damit abzulichten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://mitglied.lycos.de/lorlevi/hpbimg/esLebe1.jpg" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;("Es lebe Sozialismus")&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Die delikaten Köstlichkeiten aus allen Herren Länder konnten sich sehen lassen. Doch obwohl die Vorfeier ganz im Zeichen des Kommunismus, Marxismus, Sozialismus und was sonst noch alles stand, berappten die netten Männer vom PDA Stand fünf Stutz für ein lausiges Becherchen Sangria. Ausbeutung ist eben eine Frage des Standpunktes.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Wir schlenderten umher und fanden endlich das Spruchband das meiner aufopfernden Lebenshaltung gerecht wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://mitglied.lycos.de/lorlevi/hpbimg/heldinnen.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;("Heldinnen des Alltags")&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Gleich daneben durfte die FARC einen Stand betreiben. Wenn man sozialkritisch und solidarisch auf der richtigen ideologischen Welle schwimmt kann man schon mal darüber hinwegsehen, dass die FARC erpresst, entführt und ermordet. Aber wer will denn gleich so kleinlich sein. Die Frage nach ihrem Exportschlager – kolumbianisches Marschierpulver – fanden die FARC-Männer nicht witzig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Irgendwann lernten wir dann noch 2 junge sehr sozial engagierte Bernerinnen kennen. Wobei die weniger hässliche um meine Gunst warb mit dem rhetorischen Kniff: „Du hesch mega krassi ougä! Es zieht mi so richtig inä!“ Aha alles klar. Die Welt ist mit 18 aber alles andere als in Ordnung. Das Kapital ist böse,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src="http://mitglied.lycos.de/lorlevi/hpbimg/geld.jpg" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;("..und Geld stinkt doch..")&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;die Gesellschaft schlecht und zur 1. Mai Demo kann man auch wenn man gar kein Mitglied der Arbeiterschaft ist. Da verfällt man doch gleich in bittersüsse Nostalgie. Wie gern wäre ich jetzt wieder ein Teenager.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Winston Chruchill sagte einmal: "Wer mit 20 kein Kommunist ist, hat kein Herz! Wer mit 30 noch Kommunist ist, hat keinen Verstand!“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich bin 23 und kein Kommunist!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-111496173266314057?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/111496173266314057/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=111496173266314057' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111496173266314057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111496173266314057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/05/die-regierung-strzen.html' title='Die ReGIERung stürzen!'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-111381709927776293</id><published>2005-04-18T11:35:00.000+02:00</published><updated>2005-04-18T11:38:19.280+02:00</updated><title type='text'>Vive la France</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Allons-y! Die Entscheidung steht. Ich werd im Sommer die Franzosen mit meiner Anwesenheit beehren und in die Rolle eines Jean-Jaques schlüpfen. Da freut sich der Froschschenkel.&lt;br /&gt;Wie nicht anders zu erwarten begleitet mich mein treuer Weggefährte mit dem ich schon auf den Spuren von Mr. Miagi Japan bereiste.&lt;br /&gt;Warum gerade Frankreich?&lt;br /&gt;Weil ich mich dann mehrere Tage nicht waschen brauche und trotzdem erotisch auf das weibliche Geschlecht wirke. Man sagt ja, es sei chic in Frankreich, den animalischen Trieben ein wenig die Zügel zu lockern. Was noch? Natürlich lebe ich von Weichkäse, Baguette und Rotwein – die Hauptbestandteile des französischen laisser faire. Ich trage rot-weiss gestreifte T-shirts mit schwarzer Mütze und roten Socken. Mit der Boule in der rechten und einer Gauloise im Mundwinkel schlendere ich die Strände von Saint-Tropez bis Cannes ab und beschäftige mich mit der Frage welches hübsche Mädchen ich heute verführen werde, denn statistisch gesehen vollziehen die Franzosen am häufigsten den einseitigen Flüssigkeitsaustausch. Der Wind weht mir durch mein aufblondiertes Haar und ich bringe bei jeder Gelegenheit meine überschwängliche Lebenslust zum Ausdruck. Mein Citroën fährt mich früh morgens zum Markt damit ich mir Weinbergschnecken kaufe und mich nach Annes, Catherines und Josephines umsehe. Ich schlafe jeden Abend in den Armen einer anderen bezaubernden, schmollmündigen ein und freue mich darüber dass Gott himself in meinem wunderschönen Land residiert.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-111381709927776293?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/111381709927776293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=111381709927776293' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111381709927776293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111381709927776293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/04/vive-la-france.html' title='Vive la France'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-111330903972790741</id><published>2005-04-12T14:20:00.000+02:00</published><updated>2005-04-12T14:31:40.346+02:00</updated><title type='text'>Bewerbungsgespräch</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus: &lt;/span&gt;Hallo Herr Wojtyla, bitte nehmen sie Platz.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt; Vielen Dank dass sie sich so schnell Zeit genommen haben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;Herr Wojtyla, sie haben sich bei uns für eine neue Stelle beworben und ihren Akten entnehme ich, dass sie vor kurzem gefeuert wurden. Wieso denken sie, sollten wir ihnen einen neuen Job geben?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Das ist richtig, aus gesundheitlichen Gründen wurde ich vor einer Woche entlassen. Trotzdem glaube ich, dass meine berufliche Karriere noch nicht zu Ende ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus:  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Was zeichnet Sie aus Herr Wojtyla?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Ich bin loyal, geradlinig, menschennah...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus:  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;…und sie haben Schuld an der Zunahme der Kindersterberate wegen Unterernährung.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Hab ich nicht. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus:  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Haben sie nicht?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Ich hab nur getan was er mir gesagt hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus:  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Hat er das je so gesagt? Hat er gesagt: „Hey Wojtyla lass uns was gegen Verhütung unternehmen, damit in den ärmsten Regionen der Welt mehr Kinder geboren werden, die dann verhungern“?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Ähm...ja also so direkt hat er das nicht gesagt. Mehr so mit Zeichen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Mit Zeichen? Was meinen Sie damit?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Er ist mir im Traum erschienen. In Form eines Schwans zum Beispiel.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Herr Wojtyla... ich will offen zu Ihnen sein. ER gibt keine Zeichen. Weil IHN gibt es nicht. Reine Marketingstrategie….Das ist so wie bei Meister Propper. Es gibt ihn nicht wirklich, obwohl alle davon überzeugt sind dass er dein Bad sauber macht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Das ist Blasphemie!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Blasphemie ist ein von uns Copyright geschützter Begriff. Seien Sie vorsichtig damit.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Was soll das heissen? Ich versteh nicht….Sie…Sie…Ich…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus:  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Herr Wojtyla hören Sie. Wir sind ihnen als modernes Unternehmen zu Dank verpflichtet. Sie haben unser Produkt während knapp drei Jahrzehnten mehr oder weniger gut vertreten. Wir wissen das zu schätzen. Aber da waren eben auch gewisse Vorfälle..die na ja…und wissen Sie, das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für einen neuen Posten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Hmmmm ja aber…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Was schwebt Ihnen denn vor Herr Wojtyla?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Etwas mit Verantwortung, mit Menschen, etwas bei dem ich mein Entertainer-Talent voll ausspielen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus:  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Hmmm ja das wird schwierig. Engel können Sie nicht werden. Die würden Sie auf keinen Fall aufnehmen, oder haben Sie ihre Einstellung gegenüber Homosexuellen geändert?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Nein!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus:  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Gut dann ähm Busfahrer?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Ich hab die letzten 10 Jahre im Stuhl gesessen….&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Petrus: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Dönerstand?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style=""&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Wojtyla:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt; Schicken Sie den Vertrag!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-111330903972790741?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/111330903972790741/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=111330903972790741' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111330903972790741'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111330903972790741'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/04/bewerbungsgesprch.html' title='Bewerbungsgespräch'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-111262447413913323</id><published>2005-04-04T16:19:00.000+02:00</published><updated>2005-04-04T16:21:14.143+02:00</updated><title type='text'>Mein erstes Mal</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Es gibt Dinge, über die jeder spricht und bescheid weiss, aber niemand will sie aktiv praktiziert, gesehen oder erlebt haben. Wie damals mit Margarete ‚the beauty’ Schreinemakers. Oder die Legendäre Sendung Tutti Frutti mit dem schlaksigen Hugo Egon Balder dessen Schlafzimmerblick selbst 150%ige Heteromänner schwach werden liess. Wie dem auch sei. Ich stelle mich ja sämtlichen Herausforderungen, und begebe mich gerne in die Höhle des Löwen. So auch diesen Freitag. Ich wurde entjungfert. Nicht im herkömmlichen Sinne. Wäre ja auch mehr als unangebracht, der körperlichen Lust zu frönen während der arme Pontifex sein letztes Ave Maria in 163 Sprachen stöhnt. Nein nein die Angelegenheit ist bei weitem delikater. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich besuchte meine erste TUPPERPARTY (man denke sich bitte die schweizerdeutsche Aussprache ‚töpperparty’ hinzu)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Natürlich nicht alleine. Mein Arbeitskollege hat mich begleitet. Respektive ich ihn. Schliesslich hat er ja auch eine Einladung organisiert. Um uns mental auf dieses prägende Ereignis vorzubereiten besuchen wir zuvor noch schnell eine Kosmetik-Institut Eröffnung, gehen essen und trinken ein paar chinesische Bier. Leicht beschwingt finden wir uns in der Wohnung der Gastgeberin ein. Wir begrüssen alle, versuchen möglichst gelassen zu wirken und fühlen uns deplaziert. Doch das sollte sich noch ändern. Die Veranstaltung beginnt damit, dass jeder ein Bestellformular mit Klemmunterlage ausgehändigt bekommt und alle unverzüglich ihre Adresse ausfüllen.&lt;br /&gt;Die Situation sieht wie folgt aus:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;ul&gt;   &lt;li&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;eine Gastgeberin,&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;acht Gäste(davon zwei männlich)&lt;br /&gt;    &lt;/span&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;eine professionelle Tupperfrau.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Die Tupperfrau beginnt, uns unser „Geschtegrüessli“ zu erklären. Ein kleines Plastikbehältnis mit einfaltbarem Boden. Wenn man mal weniger Essensresten hat als geplant, kann man – wie clever – den Behälterboden einfach einklappen. Damit der Kühlschrank nicht unnötig gefüllt wird. Ich bin begeistert ob soviel Raffinesse und meine anfängliche Sorge, ich könnte mich langweilen, ist verflogen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Nun geht’s los. Die anwesenden Frauen ereifern sich am ausgeteilten Katalog und man spürt, wie alle vom Tupperfieber gepackt sind. Die Tupperfrau selbst kommt auf Touren und erklärt den 100%ig verschliessbaren Deckel mit dem man schütteln kann, im Gegensatz zum anderen ebenfalls 100%ig verschliessbaren, mit dem man eben nicht Schütteln kann. Es folgen Erläuterungen über die optimale Lagerung von Gurken und Picknickbroten. Wie man am besten den Bratenbehälter pflegt nachdem bei 80 Grad niedergegahrt wurde. Auf keinen fall sollte man unachtsam einfach eine Schüssel der modischen „Eleganzia“ Linie mit pulverwaschmittel in den Geschirrspüler stellen, da könnten Kratzer entstehen. Am besten sind Tabs. Aber trotzdem ist Tupperware seit 1981 Waschmaschinenfest.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Die Stimmung ist entspannt aber nicht ausgelassen. Zeitweilig aufkeimendes Gegacker legt sich schnell wieder, da sich alle anwesenden Hühner der Störenfriede (Kollege und ich) bewusst sind. Als alle ihre Bestellformulare ausgefüllt haben und das Monatshaushaltsgeld ausgegeben ist (Tupperware ist exorbitant Teuer – aber man gönnt sich ja sonst nichts) gibt’s noch Schokolade und mini Magnum Eis. Die Damen greifen sehr zaghaft zu. Man will ja vor den Herren der Schöpfung nicht all zu Zügellos wirken. Ich vermute dass auch die Gesprächswahl sichtlich von unserer Anwesenheit beeinflusst ist. Es werden weder Menstruationsbeschwerden noch Hüft-Beine-Po Problemzonen besprochen. Eigentlich ja auch unsinnig, da letzteres ja ohnehin schon mehr als offensichtlich ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Alles in allem ein äussert gelungener Anlass. Und wie sich’s gehört hab ich mir auch was bestellt. Wie sähe das denn aus, ohne was bestellt zu haben wieder abdanken. Ich entscheide mich also für den so genannten „Messklug“ (nein kein Tippfehler, der heisst wirklich so) der ab einer Bestellsumme von 55,- nur 7.50 anstatt 19.90 kostet. Da mein Kollege, bezeichnender Weise von mir auch liebevoll Hausfrau genannt, schon einen überteuerten Käsebehälter bestellt hat, fehlt nur noch ein kleiner Betrag und der einzige halbwegs männliche Artikel gehört mir. Also bestell ich mir halt noch den Lilliputbecher(was für eine Diskriminierung, wenn das die Herren der SP wüssten) für 11.50. Das macht dann zusammen mit dem „Messklug“ 19.- also 90 Rappen gespart. Ich hab sie überlistet. Zufrieden verlassen wird die Tupperparty. Und wenn das nächste Mal von halbstarken Männlichkeitswahn-Männern darüber hergezogen wird, kann ich ohne schlechtes gewissen sämtliche Klischees bestätigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-111262447413913323?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/111262447413913323/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=111262447413913323' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111262447413913323'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111262447413913323'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/04/mein-erstes-mal.html' title='Mein erstes Mal'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-111152008998739637</id><published>2005-03-22T20:34:00.000+01:00</published><updated>2005-03-24T17:18:45.400+01:00</updated><title type='text'>Selbstheilung</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Neulich auf 3Sat. Eine Frau über 50, Therapeutin, Jutensackfraktion, Umhängebrille, sichtlich entspannt, hält einen Monolog über die Bewältigung von Ängsten und Traumata. Wie zu erwarten rät sie, sich intensiv mit sich selbst zu beschäftigen und auseinander zu setzen. Gespannt warte ich auf die Stelle an der sie auf Kollegen verweist die ungeniert Xanax verschreiben. Natürlich vergebens. Wäre ja auch zu einfach. 180$ an Roche überweisen und Probleme gelöst. So billig kommt man Frau Ebel, so heisst sie, nicht davon. Dafür hat sie zu lange Büstenhalter verschmäht und brav immer ihr Gemüse im Reformhaus gekauft.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Nun gut stellen wir uns also unseren Ängsten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Der moderne Mann hat dank der Emanzipation, wie jede Singlefrau in den 30ern auch, uneingeschränktes Anrecht auf Komplexe jeglicher Couleur. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Nach langem überlegen nun meine Angst Nummer eins:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Eines Morgens wache ich auf und stelle fest ich hab Geburtstag. Wäre ich 15, könnte ich mich freuen. Doch ich bin 40. Neben mir liegt eine Frau. An sich ebenfalls nichts traumatisches, wäre sie nicht auch schon 40. Im Flur toben die Kleinen. Kinder sind wunderbar, solange es nicht die eigenen sind. Sie sind es aber. Ich hab einen geregelten Job in gehobener Position, einen ausreichend motorisierten Kombie, ein Einfamilienhaus mit Garten, Ferienwohnung in der Toscana. Was will man mehr vom Leben.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Und jetzt Frau Ebel? Was soll ich ihrer Meinung nach tun? &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich habe mich meiner Angst gestellt – nichts ist passiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich habe mich dazu bekannt – nichts ist passiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE-CH"&gt;Ich denke darüber nach – in meinem Budgetplan gibt es nun die Position „Danke Frau Ebel“, 180$&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-111152008998739637?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/111152008998739637/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=111152008998739637' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111152008998739637'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/111152008998739637'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/03/selbstheilung.html' title='Selbstheilung'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-110970322770260211</id><published>2005-03-01T19:05:00.000+01:00</published><updated>2005-03-01T19:53:47.706+01:00</updated><title type='text'>Proleten-chic</title><content type='html'>Proletarier aller Länder vereinigt euch und tragt Shirts von D &amp; G (nach Möglichkeit mit DIN A4 aufdruckgrösse )&lt;br /&gt;Von Zeit zu Zeit verfält der moderne Mann dem Drang, den weiblichen Körper in rythmischen Bewegungen zu betrachten. Zu diesem Zweck gönnt er sich ein Bier zu exorbitantem Preis in der nächstgelegenen Tittenbar, oder aber und das ist wohl die meistgewählte Variante, er ruft jemanden an, der noch über freie Kapazität auf der Gästeliste eines angesagten Tanzschuppen besitzt.&lt;br /&gt;Kaum die Lokalität aufgesucht, stürzt sich der moderne Mann auf freigetränke und gibt sich ganz dem Weiberärschegaffen hin.  Nach einiger Zeit entschliesst er sich, entweder dafür zu sorgen dass er am darauf folgenden Tag vor seinen Kumpanen mit einer IQ-90-Blondine angeben kann oder er betrinkt sich bis zur letzten Vorkomastuffe mit Gratisfusel.&lt;br /&gt;Bei der erstgenannten Möglichkeit, trifft er dann auf Mitstreiter - gemeinhin als moderner Prolet bezeichnet.&lt;br /&gt;Die folgenden Eigenschaften charakterisieren dieses Unikum:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;trägt ein Shirt von D &amp; G&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;dazu ein Nadelstreifensakko von H &amp;amp; M&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;eine D &amp; G Sonnenbrille (gegen die schädliche Einwirkung des Stroboskops)&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;versucht neben  dem 2000  Watt Woofer mit einem Artgenossen zu telefonieren&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;besitzt das neuste Mobiltelefon&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;tanz in extasicher Weise neben Exemplaren des weiblichen Geschlechts&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;beliebteste Ansprechweise: hey du&lt;br /&gt;  &lt;/li&gt;   &lt;li&gt;hält sich für das männliche Gegenstück von Paris Hilton&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Geldquelle: Schicht, Akord, IV, Arbeitslosenkasse&lt;br /&gt;  &lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Zukunftspläne: Millionär, Superstar, Fussballgott(beinahe schon erreicht)&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Aktiver Wortschatz: 300&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Passiver Wortschatz: 350&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Durchschnittliche Penislänge: 34cm&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Durchschnittliches Stehvermögen: 256 min&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Durchschnittlicher Körperbau: Arnold Schwarzenegger&lt;br /&gt;  &lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; Seien wir ehrlich, da hat der moderne Mann doch keine Chance. Es bleibt ihm also nichts anderes übrig, als die bereits erwähnte Komanähe aufzusuchen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-110970322770260211?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/110970322770260211/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=110970322770260211' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110970322770260211'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110970322770260211'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/03/proleten-chic.html' title='Proleten-chic'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-110893253281936930</id><published>2005-02-20T20:59:00.000+01:00</published><updated>2005-02-28T08:37:25.286+01:00</updated><title type='text'>Rebellen unsrer Zeit</title><content type='html'>Eigenlich hielt ich bislang immer die 30er Poper für die lächerlichsten gestalten des neuen Jahrtausends. Lässig im Audi TT sitzend mit Sneakers, Jeans und Hemd am Samstag vor eine Bodum Zeigstelle vorfahren. Wow. Der hats echt geschaft ist man da geneigt zu denken. Und blond ist seine Freundin auch noch. Gekonnt schmeisst er die zwei Papiertüten voll Küchenscheiss nach dem Einkauf auf den Rücksitz und zieht lockeren Handgelenks die neuste technische Errungenschaft auf dem Mobilfunksektor aus der Tasche. Ja so verhält man sich korrekt in trendy Kreisen der 30er Poper....aber davon ein andermal mehr. Ich wollte ja über die Rebellen unsrer Zeit schreiben und damit sind weder die abgehalfterten 68er noch die Zahnspangenteenies mit gymnasialer Che-Romantik gemeint.&lt;br /&gt;Die echten und wahren Rebellen, ich hatte die grosse Ehre einige Exemplare persönlich kennen zu lernen, sind anfangs 40.&lt;br /&gt;Es ergibt sich, dass ich frohen Gemüts mit meinem kleinwüchsigen-osmanischen-gotteskrieger- Freund an einem Motagabend einen Kinobesuch unternehme. Nichts böses ahnend lenken wir unsere Pradas richtung Reihe 13 Platz 11 und 12 und stellen mit Ertaunen fest, dass der Platz meines kleinwüchsigen-osmanischen-gotteskrieger-Frendes schon besetzt ist. Ein Mann, nicht unsympathisch, leicht grau mellierte Schläfe, adrett gekleidet, Typ: Hetero-Architekt, verbreitet sehr entspannte Gelassenheit vom Sitzplatz meines Freundes. Äusserst freundlich und auf seine C-Bewilligung bedacht weist mein Freund, nennen wir ihn der Einfachheit halber Abdul, den Hetero-Architekten auf seinen Irrtum hin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abdul: "Das wär de min Platz"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hetero-Architekt: "Sitzid doch eifach det äne"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abdul: "Aber denn chömed anderi und mir sitzed denn uf dene ihre Plätz und die müend au wieder wo anderst ane und so wieter. söll doch jede eifach uf sin platz sitze..."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hetero-Architekt: "So stur..." wobei er eine mitleidige Miene aufsetzt und sich wohl denkt, 'wie arm von euch, dass ihr nicht bereit seid auf einen anderen Platz zu sitzen als der vom Ticket zugewiesene'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leicht angeseuert und unter mir akustisch nicht verständlichem gebrabbel rückt dieser und seine(hätte ich fast vergessen...natürlich hatte der Hetero-Architekt eine nette Schnecke dabei, ebefalls nicht unsympathisch, soger eingermassen hübsch...halt eben schon über 40) Begleiterin einen Stitzplatz weiter.&lt;br /&gt;Wir setzten uns hin und lassen dezentes geläster vernehmen. Keine 2 Minuten vergehen, da tauchen neue Kinobesucher auf, der geneigte leser wird es ahnen, der Hetero-Architekt und seine Schnecke sitzen schon wieder(oder immer noch) auf den falschen Plätzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinobesucherin(Duetsche): "Sie sitzen auf meinem Platz!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hetero-Architekt: "sitzed doch eifach det ane..." (idiologisch sattelfest wie Dr. Condi Rice)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Deutsche, in ihrem Schuldbewusstsein mehr als geübt, dreht sich schon um da melden sich die nächsten Kinobesucher, das wäre ihr Sitz...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hetero-Architekt: "ihr sind so stur.." (zur ganzen Reihe gesprochen...uns einbezogen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abdul: "..hehe ich has eu ja gseit. hanis eu nid gseit?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schnecke von Hetero-Architekt: " so stier..." ( zu Abdul gerichtet, der neben ihr sitzt und grinst)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abdul und ich sind schon beinahe beschwingt von so viel dialektischer Kunst und kringeln uns vor lachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich: " nei Abdul es isch dänk logisch dass me nid uf de eiget platz sitzt.."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hetero-Architekt und seine Schnecke stehen auf und setzen sich in eine Reihe vor uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abdul: "Hey, wämer öppis vooool krasses mache? Chum mir sitzed eifach uf en falsche Sitz!!" (and die vordere Sitzreige gerichtet)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich: "Du rebell!!!" (an die vordere Sitzreihe gerichtet)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-110893253281936930?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/110893253281936930/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=110893253281936930' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110893253281936930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110893253281936930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/02/rebellen-unsrer-zeit.html' title='Rebellen unsrer Zeit'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-110607335577614452</id><published>2005-01-18T19:16:00.000+01:00</published><updated>2005-02-20T20:58:58.516+01:00</updated><title type='text'>Resümee</title><content type='html'>Wie schnell doch die Zeit vergeht. Es ist schon bereits Januar durch und wenn ich das nächste mal einen Blick auf menen Pirelli-Kalender werfe ist schon wieder kurz vor Christi Geburt.&lt;br /&gt;Da am Neujahrstag mein Denkvermögen durch übermässige Rauschmittelzufur erheblich beeinträchtigt war, konnte ich mir kein guten Vorsätze nehmen. Tags darauf ebenfalls nicht. Irgendwie geriet das ganze dann in Vergessenheit bis vor 2 Minuten. Jetzt gehen mir spontan die üblichen Vorsätze durch den Kopf :&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;Mehr Geld&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Mehr Weiber&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Weniger Arbeit&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; Bevor ich mich also voreilig zu einer altbewährten Maxime hinreissen lasse (mehr Wein, Weiber und Gesang) lasse ich mir das vergangene Jahr in den nächsten 5 min durch den Kopf gehen um so vielleicht einen realistischen, sowie herausfordernden Vorsatz zu finden...&lt;br /&gt;...so 5 Minuten sind rum und mir stehen die Tränen zu vorderst.&lt;br /&gt;Ich konnte keine wirklich nennenswerten Ereignisse aufzählen.  Nur Kummer und Leid:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;Kein 911 turbo vor der Tür&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Keine Patek Philippe am Handgelenk&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Keine Alimenteinklagung von Salma Hayek&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; Das Jahr 05 brachte schon wesentlich nennenswerteres:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;   &lt;li&gt;Mosi Ermordet&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Friedmann wurde Vater&lt;/li&gt;   &lt;li&gt;Brioni Veston gekauft&lt;/li&gt; &lt;/ul&gt; ...wenn das in diesem Tempo weiter geht wird 05 ein verrücktes Jahr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-110607335577614452?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/110607335577614452/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=110607335577614452' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110607335577614452'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110607335577614452'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2005/01/resmee.html' title='Resümee'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-110351254621380916</id><published>2004-12-20T03:44:00.000+01:00</published><updated>2004-12-20T04:15:46.213+01:00</updated><title type='text'>Big in Japan</title><content type='html'>Konban wa！　&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach rund 10 Tagen Japan fuehle ich mich einigermassen in der Lage die Flut von Daten wiederzugeben.&lt;br /&gt;Die erste Station unserer Reise hiess Tokyo City, etwa 40 Zug－Minuten vom Flughafen Narita entfernt. Nicht ganz so einfach wie es scheint, man bedenke, dass wir gerade 12h Flug, 8 h Zeitverschiebung, 2 Valium, 2 Ephedrin und unzaehlige glaeser Alkohol hinter uns hatten. Verstaendlicherweise beguenstigte der Mix aus Uppers und Downers plus Schlafmangel unseren Grad an Verstoertheit nachhaltig. Nach einigem wirrwarr sind wir schliesslich doch an der naechstgelegenen U－Bahnstation zu unserer Unterkunft angekommen und stellten erstaunt fest, dass der kleine Stadtteil mit etwa 250` 000 Einwohner doch etwas groesser ist als wir uns das vorgestellt hatten. Aber woher soll man das auch wissen wenn man sich inZuerich, der Rangordnung nach an 2. Stelle gleich nach NY City, zurechtfindet.&lt;br /&gt;Auf jedenfall Hotel gefunden alles wunderbar, ab in die Stadt. ("in die Stadt" wird natuerlich nur von Provinzlern wie uns verwaendet, natuerlich befinden wir uns laengst in der Statd)&lt;br /&gt;Alles blinkt. Ueberall Neon-Leuchtreklamen Laerm ohne ende. Ein Elektrogeraeteshop am anderen alle preisen mit Megaphones ihre Artikel an. Japaner stehen auf Comicfiguren und Piktogramme. Alles ist mit Symbolen ausgeschildert und es wirkt nicht albern wenn auf einem Schild, welches vor einer Baustelle warnt, ein Eichhoernchen mit Schaufel und Helm laechelt.&lt;br /&gt;Die Japaner sind die freundlichsten, hilfsbereitesten, zuvorkommendsten, aufrichtigsten, korrektesten, .... (an dieser Stelle stuenden noch mindestens 50 weitere positive Attribute) Menschen die mir je begegnet sind.&lt;br /&gt;Als Europaeer geniesst man einen Sonderstatus, den ich nie mehr missen moechte － wohl aber muss.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-110351254621380916?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/110351254621380916/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=110351254621380916' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110351254621380916'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110351254621380916'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2004/12/big-in-japan.html' title='Big in Japan'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-110252156149100906</id><published>2004-12-08T16:42:00.000+01:00</published><updated>2004-12-08T17:02:38.183+01:00</updated><title type='text'>Noch ein Mal schlafen...</title><content type='html'>...und dann ist Donnerstag. Eigentlich nichts besonderes, ausser man setzt sich in den Flieger, wirft ein paar Valium ein und erwacht im Land der aufgehenden Sonne. So, oder so ähnlich sieht mein morgiger Tagesablauf aus. Natürlich begebe ich mich nie aleine auf Reisen sondern immer dabei ist mein ergebener, dunkelhaariger Freund, italienischer abstammung. Und wie der Zufall so will heisst er Fabrizio, genau so wie der Kumpel von Mädchenschwarm DiCaprio in Titanic. Man kann also durchaus Parallelen ziehen.&lt;br /&gt;Was mich im Land der Samurai erwartet weiss ich nicht. Egal. Hauptsache es gibt unmengen an Neonreklamen, elektronische Gadjets die niemand braucht, Mädchen in Schuluniformen und, der grosse Helge sei mit mir, es gibt Reis Baby.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-110252156149100906?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/110252156149100906/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=110252156149100906' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110252156149100906'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110252156149100906'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2004/12/noch-ein-mal-schlafen.html' title='Noch ein Mal schlafen...'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-110172595241668198</id><published>2004-11-29T11:39:00.000+01:00</published><updated>2004-11-29T13:29:02.730+01:00</updated><title type='text'>Neulich in der Sauna</title><content type='html'>Nach einer eisernen Trainingseinheit im Fitnesscenter, die selbst Chuck Norris freudentränen weinen liesse, pflege ich den erholsamen gang in den Wellnessbereich. Das schöne daran ist, dass ich merkwürdigerweise 25 Jahre jünger bin als der Durchschnitt und mich deshalb adonisgleich von den Weisshäuptern abhebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgende Kuriositäten habe ich im Laufe der Zeit festgestellt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Es kommt vor, dass Frauen gesetzten Alters völlig alleine die Gemischtsauna(die einzige den Männern zur Verfügung stehende - die Frauen haben noch eine eigene) aufsuchen, mit wildwuchernder Haarpracht an Stellen die blankes entsetzen hervorrufen und sich ohne mit der Wimper zu zucken exakt mir gegenüber, mit geöffneten Schenkeln hinsetzen! Wie soll man da reagieren? Soll ich mir die Hand vor die Augen halten? Den Kopf gegen die Wand schlagen?&lt;br /&gt;Am Anfang habe ich die Sauna fluchtartig verlassen - mittlerweile suche ich bewussst den Augenkontakt und setze ein breites Grinsen auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Männer mit einem Haarwuchs wie ihn der grosse Homer Simpson spazieren führt, stehen vor dem Spiegel und fönen ihren Kopf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Man erkennt aufgeschlossene Ehepaare daran, dass sie mit Badehose/Badeanzug die Sauna besuchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Sollte es tatsächlich einmal passieren und eine atraktive Frau betritt die Sauna, folgen ihr mindestens 4 Bierbauchträger im 5 sekundenintervall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Von einem Dampfbad-Besuch ist dringend abzuraten wenn sich Männer mit Intimschmuck darin befinden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Jeder Mann der die Sauna betritt geht grundsätzlich davon aus, dass noch zu wenig Hitze herrscht und giesst wie selbstverständlich nochmals kräftig Wasser auf den heissen Stein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Soweit meine Einsichten über den Wellnessbereich.  Weitere Hinweise und Anregungen sind herzlich willkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-110172595241668198?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/110172595241668198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=110172595241668198' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110172595241668198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110172595241668198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2004/11/neulich-in-der-sauna.html' title='Neulich in der Sauna'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-110123322097479433</id><published>2004-11-23T18:03:00.000+01:00</published><updated>2004-11-24T08:32:44.303+01:00</updated><title type='text'>Der innere Schweinehund</title><content type='html'>Ohne etwas beschönigen zu wollen kann ich von mir sagen, ich habe nur zwei Schwächen. Eine davon werde ich hier kurz erleutern.&lt;br /&gt;Jeder Mensch hat einen inneren Schweinehund den es täglich zu überwinden gilt. Bei manchen Menschen tritt dieser in Form einer Kreuzung aus Meerschweinchen und Wackeldackel in Erscheinung und leistet kaum widerstand. Das sind Menschen die nie etwas aufschieben. Dinge und seien sie noch so Mühsam immer gleich verrichten. Das Altpapier schon Wochen vor der Sammlung gebündelt im Keller stehen haben. Bankauszüge, Kaufquittungen und den ganzen Steuerscheiss säuberlich einordnen. Klopapier schon Rollen vor dem letzten Blatt in den Einkaufswagen legen. Und ihren Nachbarn, immer ein Bill Gates Überlegenheitsgrinsen im Gesicht, gerne mit Mehl aushelfen können.&lt;br /&gt;Bei mir ist das wesentlich komplizierter. Mein innerer Schweinehund ist eine vom amerkanischen Militär gezüchtete Mischung aus Pittbull und ausgewachsener Wildsau. Ich kann niemandem Mehl ausleihen und die leeren PET Flaschen lagern zu Hauf im Fond meines Wagens. Jedes Jahr löhne ich 3.8 % Verzugszins weil ich meine Steuermillionen nicht bis zum Zahlungsdatum abdrücke. Ich bin gezwungen jeden Morgen 20 min früher aufzustehen um mir ein Hemd zu bügeln. In meiner Jugend wurde ich deswegen zum Schulpsychologen geschickt, der mir trotz abgeschlossenem Studium und Doktortitel nicht helfen konnte. Auf Ratschläge die mit "muesch halt eifach..." beginnen, möchte ich mit körperlicher Gewalt antworten. Soviel dazu.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-110123322097479433?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/110123322097479433/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=110123322097479433' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110123322097479433'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110123322097479433'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2004/11/der-innere-schweinehund.html' title='Der innere Schweinehund'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-110071267318171204</id><published>2004-11-17T17:55:00.000+01:00</published><updated>2004-11-17T18:31:13.180+01:00</updated><title type='text'>Behindertenparkplätze für alle!</title><content type='html'>Neuchlich auf meinem Weg ins Büro. Ich fahre an einer mittelgrossen Filiale der Detailhandelskette Coop vorbei, resp. halte dort um mir meine allmorgendlichen Leckereien zu besorgen. Und wie jeden Morgen bringe ich mein 5 Meter Schiff ganz vorn auf dem mit einem Rollstuhl gekennzeichneten Parkfeld zum Stoppen. Nun gut, der Eine oder Andere mag das für falsch, respektlos, moralisch verwerflich oder schlicht dekadent halten -  so auch die griesgrämige Hausfrau die beinahe schäumend vor Ungerechtigkeitsempfinden auf mich wartet, auf dass ich aus dem Geschäft trete.&lt;br /&gt;Voll Tatendrang und Vorfreude auf einen erfolgreichen Arbeitstag verlasse ich also den Supermarkt und steuer Zielstrebig mein Schiff an. Die Hausfrau krakeelt in einem Anflug von ungebremster Wut heraus: "Das isch im fall e behinderte Parkplatz!!!!". Völlig überrumpelt stosse ich ein mitleidiges "Ohhhhhhh" hervor, bereite mich aber instinktiv auf einen erneuten Angriff ihrerseits vor. "Ich finds im Fall nid richtig!!" sprudelt es aus ihr hervor. Wunderbar. Feuer frei! "Ich au nid! Dass die behinderte immer so grossi Parkplätz müend ha isch e sauerei!". Treffer. Entsetzen und Verständnislosigkeit tanzen Walzer in ihrem Gesicht. Gekonnt springe ich an Bord und setze die Segel. Ein wunderbarer Tag.  Kapphorn ich komme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-110071267318171204?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/110071267318171204/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=110071267318171204' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110071267318171204'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110071267318171204'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2004/11/behindertenparkpltze-fr-alle.html' title='Behindertenparkplätze für alle!'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-110060072421495471</id><published>2004-11-16T11:24:00.000+01:00</published><updated>2004-11-16T11:25:24.213+01:00</updated><title type='text'>Guten Morgen liebes Tagebuch,</title><content type='html'>wie geht es Dir.? Irgenwie verspühre ich den Drang Dir zu schreiben. Das hat vermutlich damit zu tun, dass ich in meiner frühen Kindheit oftmals den Versuch unternahm ein Tagebuch zu schreiben, dann aber nach ein, zwei Tagen gelangweilt aufhörte. Man sagte mir damals, Tagebuchführen wäre meiner kreativen Ausdrucksform dienlich und ausserdem würde meine ekelhaft-krakelige Handschrift eventuell lesbarer. Die abscheuliche Handschrift habe ich noch immer.&lt;br /&gt;Nun aber zu dem was ich Dir ursprünglich berichten wollte. Gestern gestand mir ein Leidensgenosse, nennen wir ihn '3er-BMW-Typ', dass auch er meinem heissgeliebten 3Sat, eine unbändige Liebe entgegen bringt. Und er ward vom Leidensgenossen zum Weggefährten.&lt;br /&gt;Als ich heute morgen aufwachte, liess ich mir die gestringe Sendung 'nano' nochmals durch den Kopf gehen und empfand ein wohliges Gefühl beim Gedanken dass auch mein Weggefährte diese Sendung gesehen hat.&lt;br /&gt;Der Tag kann kommen ich bin bereit.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-110060072421495471?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/110060072421495471/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=110060072421495471' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110060072421495471'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110060072421495471'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2004/11/guten-morgen-liebes-tagebuch.html' title='Guten Morgen liebes Tagebuch,'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9165260.post-110052258187659753</id><published>2004-11-15T13:31:00.000+01:00</published><updated>2004-11-15T13:47:55.563+01:00</updated><title type='text'>ja ich auch</title><content type='html'>mein erster Blog-Eintrag. Eigentlich ist mir noch nicht ganz klar wozu ein Blog gut sein soll, aber da meine derzeitige Lieblingssendung, 'neues' auf meinem derzeitigen Lieblingssender 3sat darüber berichtete muss da wohl was dran sein. Vielleicht ist das ja eines dieser Dinge die ich erst verstehe wenn ich wieder damit aufgehört habe.&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9165260-110052258187659753?l=lordlevi.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://lordlevi.blogspot.com/feeds/110052258187659753/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9165260&amp;postID=110052258187659753' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110052258187659753'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9165260/posts/default/110052258187659753'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://lordlevi.blogspot.com/2004/11/ja-ich-auch.html' title='ja ich auch'/><author><name>LordLevi</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09291439116080818102</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
